Weidener Wasserballer wollen gegen SG Rhenania/Poseidon ihre Stärke demonstrieren
Kölner Kommentare stoßen auf

Mit vielen Toren wollen die Weidener Spieler (im Bild Sean Ryder) auf die Kölner Provokationen antworten. Ein Sieg, entweder am Samstag oder bei einem weiteren Spiel am Sonntag, reicht zum Klassenerhalt. Bild: Schwarzmeier

Am Wochenende fällt die Entscheidung, ob der SV Weiden gegen den Abstieg spielen muss. Die Wasserballer empfangen am Samstag um 18 Uhr die SG Rhenania/Poseidon Köln, bei der sie vor Wochenfrist einen 9:6-Sieg gelandet hatten. Sollte Weiden verlieren, dann ist für Sonntag (11 Uhr) ein drittes Spiel in der Best-of-three-Serie in der Thermenwelt angesetzt.

Den Oberpfälzern reicht ein Sieg, um den Ligaverbleib definitiv unter Dach und Fach zu bringen. Den zweiten Matchball will man aber unbedingt vermeiden, das heißt: Der Sack soll bereits am Samstag zugemacht werden.

Kein Schönheitspreis

Der Sieg in Köln war sicherlich keine Glanzleistung, doch geht es jetzt um keine Schönheitspreise mehr. Es zählen nur Siege. Thomas Aigner und Thomas Ingel kehren in den Kader zurück, auch Serkan Dogdu scheint seine muskulären Probleme überstanden zu haben. Lediglich Routinier Alex Schäfer wird wieder nicht dabei sein, da er mit seiner Bayernauswahl ein Turnier in Berlin bestreiten muss.

Mit fast einem kompletten Kader, mit dem Heimvorteil und den SV-Anhängern im Rücken sind die Weidener auf jeden Fall die Favoriten in der Begegnung gegen den Bundesligaaufsteiger. "Wir dürfen jetzt keine Entschuldigungen mehr suchen. Wir wollen endlich unsere Spiele gewinnen und am 1. Mai in die Zwischenrunde starten. Dafür sind wir gut genug", äußert sich Trainer Siegi Luczak kämpferisch.
Sollten die Max-Reger-Städter die Serie gegen die Kölner gewinnen, würden sie sogar Heimvorteil in der nächsten Runde bekommen. Ebenfalls in der Best-of-three-Serie würde es am 1. Mai gegen den Sieger des Duells OSC Potsdam - SV Krefeld gehen. Die Spiele zwei und drei würden in Weiden über die Bühne gehen. Der Sieger dieses Duells erreicht das Spiel um den neunten Platz, der Verlierer muss um den elften Rang spielen.

Der Gegner SG Rhenania/Poseidon Köln hat keine gute Meinung von den Oberpfälzern. Nach ihrer Niederlage berichteten die Rheinländer fast schon abfällig über das Leistungsniveau der Weidener. Dies kratzt an der Ehre der Luczak-Schützlinge. Sie wollen sich mit einem überzeugenden Sieg am Samstag revanchieren. "Wir wollen unsere Stärke demonstrieren. Es ist nicht gut, wenn ein Verlierer den Gegner schlecht macht" lautet der Kommentar der Weidener Spieler.

Aufstellung

Die voraussichtliche Aufstellung der SV-Mannschaft: Srajer im Tor, Thomas Aigner, Stefan Kick, Trottmann, Thomas Kick, Langmar, Hans-Christoph Aigner, Roßmann, Serkan Dogdu, Jahn, Ryder, Ingel, Ströll, Hampl/Milosavljevic.
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