17.12.2008 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Witt-Warenverteilzentrum fährt ab Januar zweite Schicht - 2011 Erweiterung geplant Pakete am laufenden Band

von Autor rdoProfil

Während andere Unternehmen in der Finanzkrise straucheln, geht die Witt-Gruppe am 7. Januar 2009 mit 70 Mitarbeitern in eine zusätzliche Schicht. Grund: Der neue Sommerkatalog erscheint. Bis zu 20 400 Artikel werden in Spitzenzeiten stündlich versandt, diese ergeben etwa 14 000 Aufträge. Von dieser logistischen Leistungsfähigkeit überzeugten sich die Mitglieder der Christlich-Sozialen Arbeitnehmer-Union (CSA) beim Blick hinter die Kulissen im neuen Warenverteilzentrum an der Hutschenreuther Straße, das seit August im Betrieb ist.

Für die Kundengruppe "Frau ab 50" ist das Unternehmen weiter gut im Geschäft. 120 000 verschiedene Artikel von Witt Weiden und den drei Töchterunternehmen "Sieh an!", "Creation L" und "Ambria" stehen zur Auswahl und gehen von Weiden aus auf die Reise. Waren von 650 Lieferanten treffen ein, davon zwei Drittel aus Fernost. Möglich ist diese Kapazität dank der Logistik im neuen Warenverteilzentrum und der 27 200 Quadratmeter großen Nutzfläche.
"Die Verlagerung vom Innenstadtstandort Schillerstraße hinsichtlich der wirtschaftlichen Effizienz war wegen der Zukunftstechnik dringend nötig. Sie dient der Expansion", erklärte Theo Kneidl, Betriebsleiter Retour in Ullersricht, der die Führung leitete. Der Standort Schillerstraße werde noch als Warenlager genutzt. Das Call-Center für die Auftragsannahme sei in Ullersricht beheimatet.

400 Mitarbeiter arbeiten derzeit im Versand- und Kommissionslager mit 88 000 Artikelplätzen auf drei Etagen. Dreh- und Angelpunkt sind die Barcode-Etiketten auf den Artikeln und Bestellungen, die den Weg der Legware und Hängekonfektion unter fachkundiger Hand in die gewünschte Umlaufbahn steuern. Die Fördertechniklänge beträgt insgesamt 5,5 Kilometer. Nach den Plänen der Geschäftsleitung, die auf kontinuierliches Wachstum setzt, erfolgt 2011 eine Erweiterung.

CSA-Chef Wolfgang Pausch zeigte sich begeistert von der Technik. Und: "Man kann stolz sein, eine solche Firma in Weiden zu haben." Besichtigungs-Organisator Stefan Kastner dankte Theo Kneidl für die Führung.

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