Zeit der Analysen vorbei - Stadt will Förderung eines Klimaschutzmanagers beantragen
Energie-Masterplan für Weiden

"Endlich, endlich sind wir dort, wo ich mich schon lange geglaubt habe", seufzte Reinhard Hese, der energiepolitische Sprecher der SPD. "Endlich geht es um die Umsetzung von Papier in praktische Maßnahmen. Die Zeit der Datenerhebung ist vorbei", jubelte dann der Genosse, der immer wieder drängt.

Im Ausschuss für Energiewende beschlossen die Stadträte nun einstimmig, dass die Verwaltung die Vergabe eines Energie-Masterplans vorbereitet. Zugleich soll der Finanzausschuss 70 000 Euro im Nachtragshaushalt bereit stellen. Die Kosten werden durch das Land Bayern bezuschusst. Mit den Ergebnissen des Masterplans soll die Förderung eines Klimaschutzmanagers zur Umsetzung der konkreten Arbeitsaufträge - im Bundesprogramm der Kommunalrichtlinie - beantragt werden.

Zum Ausschreibungskatalog, so fordert Hese, gehöre auch die Installation eines "Weidener Energienetzes", damit Doppelarbeit vermieden werde. "Es muss klar sein, wer was macht. Auch das gehört zu einem Energie-Masterplan." Die volle Unterstützung sagte Hans Sperrer für die CSU zu. "Was haben wir nicht alles gemacht. Jetzt wird es Zeit, dass alle Zahlen zusammengeführt und gewürdigt und die Erkenntnisse auch umgesetzt werden."

Rechtsdezernent Hermann Hubmann erinnerte an die bisherige "Handlungsanweisung", das Energiekonzept aus dem Jahr 2009. Ein Punkt, die Gründung eines Energietechnologischen Zentrums, sei verwirklicht. Nun gelte es, die Analysen zu aktualisieren und Umsetzungs- empfehlungen zu erarbeiten.
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