05.09.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Albert Rupprecht diskutiert mit Senioren der CSU-Kreisverbände Weiden und Neustadt Kaffee, Kuchen und Politik

Renten, Altersarmut und Denkmalschutz. Über diese und andere Themen diskutieren die CSU-Senioren der Kreisverbände Weiden und Neustadt mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht.

Bei seiner Begrüßungsrunde machte Albert Rupprecht auch Halt beim ältesten Mitglied des CSU-Senioren-Union-Kreisverbandes Neustadt: Annemarie Ziegler ist vor kurzem 99 Jahre alt geworden. Bild: Schönberger
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(pish) Bevor es bei Kaffee und Kuchen im Hotel "Zur Heimat" zu einer offenen Diskussion kam, berichtete der Bundespolitiker den Senioren von seinen Bemühungen und Erfolgen im Bundestag. Im Anschluss widmete er sich den Wählern. Denn: Die Wahlkampfzeit sei eine Zeit, um zu erfahren, was die Menschen bewegt, sagte Rupprecht.

Der Bundestagsabgeordnete stellte für ihn wichtige Themen vor. Darunter die Mütterrente sowie den Erhalt und Ausbau von Wohlstand und Sicherheit in Deutschland. Speziell im Hinblick auf die wirtschaftliche Zukunft der Oberpfalz freue er sich über die Senkung der Arbeitslosenquote in der Region auf drei Prozent. Aktuell sei die Arbeitslosigkeit speziell in Weiden noch ein Problem, das er angehen wolle.

Die Zukunft der EU sei verbunden mit der positiven wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands. Allerdings warnte er auch vor "EU-Naivität", beispielsweise im Zusammenhang mit dem "Euro-Problem". Seine Auffassung der CSU als Partei machte er klar: "Wir sind nicht bloß eine Partei, wir sind eine Volksbewegung".

Während der Diskussion brachten die Senioren dann Themen vor, die sie beschäftigen. Den Anfang machte Brigitte Birke, die direkt in den Themenkomplex Rente einstieg. Ihr machen die vielen Abgaben zu schaffen, die im europäischen Vergleich prozentual extrem hoch seien. Sie befürchte eine steigende Altersarmut. Rupprecht wies darauf hin, dass die Rentenproblematik Schritt für Schritt gelöst werden müsse. Ein wirtschaftlich starkes Deutschland durch sinkende Arbeitslosigkeit sei in dieser Hinsicht sehr wichtig.

Einen lokal angesiedelten Aspekt brachte Lydia Moissl vor: der Denkmalschutz in Waldthurn. Rupprecht wies darauf hin, dass es beim Denkmalschutz vor allem darum gehe, die Identität des Ortes aufrecht zu erhalten. Auch sprach er über die Kombinationsmöglichkeit des Dorferneuerungsprogramms, in das Waldthurn bereits aufgenommen ist mit der Städtebauförderung.

Die Vorsitzenden der Kreisverbände Hartmut Brenner (Weiden) und Georg Stahl (Neustadt) waren zufrieden mit dem Nachmittag. "Albert hat sich eine lebendige Diskussion gewünscht, die hat er bekommen", sagte Stahl.

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