Albert Rupprecht sichert Kliniken Hilfe bei Problemen zu
Wunschzettel für Berlin

Über Situation und Wünsche der Kliniken AG informierte sich Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht (Mitte). Dabei traf er die Prokuristen Thomas Baldauf (von links), Dr. Thomas Egginger, die Chefsekretärinnen Evelin Sturm und Elke Klügel, Vorstand Josef Götz und Prokurist Manfred Tretter. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG

Arbeitsbelastung, Bürokratie und mehr: Es gibt einige Themen, die der Kliniken AG auf den Nägeln brennen. Dabei kann sie auf einen Unterstützer aus der Bundespolitik hoffen.

Die CSU stehe hinter der Kliniken Nordoberpfalz AG. Das machte Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bei einem Besuch im Weidener Klinikum deutlich. Im Gespräch mit Vorstand Josef Götz und den Prokuristen Thomas Baldauf (Pflegedirektor), Manfred Tretter (Leiter der Zentralen Finanzen) und Dr. Thomas Egginger (Ärztlicher Direktor) ging es vor allem um bundespolitische Themen.

Weniger Dokumentation

Dazu zählten auch Maßnahmen gegen die Belastung des Pflegepersonals und für mehr Attraktivität der Gesundheitsberufe. "Eine gesetzlich einheitlich festgeschriebene Mindestbesetzung könnte dabei die Lösung sein", sagte Rupprecht. Das sei "ein Thema, das in der nächsten Legislaturperiode angegangen werden muss". Daneben sprach Götz den IT-Einsatz an. Seine Forderung: "Die Bürokratisierung, insbesondere die ständige Zunahme der Dokumentation, muss zur Entlastung der Mitarbeiter reduziert werden. Zudem muss der Gesetzgeber EDV-technische Maßnahmen zur Gewährleistung der Patientensicherheit unterstützen." Ebenso müsse die ärztliche und krankenhäusliche Versorgungssicherheit in den ländlichen Regionen auf Dauer gesichert sein.

Hier nannte er vor allem den Ausbau der Schnittstellen zu qualifizierten niedergelassenen Ärzten. Der Bundespolitiker sah hier viele praktische Ansatzpunkte, zum Beispiel die Reform des Medizinstudiums oder die Einführung einer Landarztquote. Die Entwicklung der AG seit der Gründung 2006 bewertete er als positiv. "Es wurden alle Standorte gehalten, der Verbund befindet sich auf einen hervorragenden und auch aufregenden Weg in die Zukunft", erklärte Rupprecht.
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