05.12.2016 - 02:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU-Hammerweg ehrt treue Mitglieder - doch nicht nur Plädoyer für christliche Feste

Ob Martinszug oder Weihnachten: Die JU-Chefin hält bei der CSU-Hammerweg ein flammendes Plädoyer für christliche Feste im Allgemeinen. Eigentlich stehen aber die treuen Seelen der Partei in diesem Ortsteil im Mittelpunkt.

von Autor UZProfil

"Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers", meinte JU-Chefin Maria Sponsel und forderte, mit Begeisterung Weihnachten und den anderen christlichen Festen zu begegnen: "Lasst uns doch öffentlich zu Martinszügen, zu Christkindlmärkten, zum Christkind, zu den heiligen drei Königen, zu Kreuzen in Klassenzimmern und öffentlichen Gebäuden und zu Kirchen in unseren Dörfern und Städten bekennen."

Sponsel malte das Idealbild ihrer Partei. Die CSU stehe auch für Soziales und Gemeinschaft. Hier gelte: Wer Offenheit und Toleranz erwarte, sollte auch anderen Meinungen und Kulturen gegenüber tolerant sein. "Gemeinsam feiern und Freude teilen." Nach Meinung der JU-Chefin könne Demokratie nicht funktionieren, wenn sie nur auf Bürgerinitiativen gestellt sei, die sich nach Beendigung des Projekts wieder auflösten.

Vorsitzender Gerhard Hegner blickte auf 70 Jahre Weidener CSU-Erfolgsgeschichte zurück. "Heute ist die CSU in der Opposition. Unsere Stadt steht vor großen Herausforderungen. Lasst uns wieder die bestimmende Kraft werden." Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer kritisierte die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, dem Karfreitag seinen "vollständigen Schutz" aufzukündigen und dem Bund der Geistesfreiheit zu erlauben, an Karfreitag eine "Heidenspaß-Party" zu veranstalten.

Der CSU treu

Für 50 Jahre Treue zur CSU-Hammerweg wurde Heinz Pohl geehrt, für 45 Jahre Josef Eisenhut, für 40 Jahre Dr. Gernot Brühler. Für 30 Jahre Hans Blum, für 25 Jahre Wolfgang Hohlmeier, Hubert Neubauer und Richard Feilner. Für 15 Jahre dankte die CSU Manfred Behrendt, Elke Richter, für 10 Jahre Dietmar Hahn. (uz)

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