15.03.2018 - 13:38 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

CSU-Politiker aus Weiden und Amberg an einem Tisch Gemeinsam Stärke zeigen

Die Vorsitzenden der CSU-Kreistags- und der Stadtratsfraktion holen Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Cerny nach Weiden zum Gespräch. Cerny zeigt auf, dass es viele Parallelen der beiden Städte gibt.

Ambergs OB Michael Cerny (Mitte) diskutiert mit Weidener CSU-Stadträten und Neustädter CSU-Kreistagsräten über gemeinsame Entwicklungschancen. Auf dem Podium von links: stellvertretender Landrat Albert Nickl, Kreistagsfraktionsvorsitzender Stephan Oetzinger, Wolfgang Pausch von der CSU-Stadtratsfraktion und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Bild: exb
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"Politisches Denken hört nicht an der Landkreisgrenze auf - nur als Region sind wir stark." Davon sind Stephan Oetzinger und Wolfgang Pausch überzeugt.

Wolfgang Pausch sprach von einem Aufbruch in eine neue Zeit in der Zusammenarbeit: "Wir haben bereits gute Signale gesetzt in der gemeinsamen Nominierung von Stephan Oetzinger zum Landtagskandidaten und Lothar Höher zum Bezirkstagskandidaten sowie von Dagmar Nachtigall und Andrea Lang, die auf den Listen kandidieren."

"Zusammenarbeit bedeute nicht, vorhandene Positionen aufzugeben, sondern gemeinsam an einem Strang zu ziehen und voneinander zu lernen" stellte Kreistagschef Oetzinger die Positionen der Neustädter CSU-Kreisräte heraus. Es bestünden bereits viele Gemeinsamkeiten, die von der OTH bis zu OTV reichten. Weitere Möglichkeiten gebe es genug, so Cerny. Er nannte Familien- und Freiwilligenagenturen, Nahverkehr und Mobilität, vom Gesundheitswesen bis zu Migration, Immigration und Inklusion. Der öffentliche Nahverkehr sei in Amberg und dem Amberger Landkreis wie in Weiden und Neustadt auf den Bildungs- und Individualverkehr ausgerichtet.

"Das Umland will eine attraktive, lebendige Innenstadt." Bündelungen von Aufgaben gebe es in Amberg und dem Landkreis beim Tierheim, der kommunalen Verkehrssicherheit, der Zulassungsstelle und einem gemeinsamen Touristikinformationsbüro.

"Ein Riesenthema ist der Flächenbedarf der Stadt für Gewerbeansiedlungen. Hier wurde ein Bündnis mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden geschlossen", sagte Cerny. Die Teilung von Gewerbesteuern oder die Mitnutzung der Wirtschaftsförderung in der Stadt sei der Ausgleich. Cerny mahnte, mit Flächen sorgsam umzugehen. "Wir brauchen keine Verbote, sondern Anreize für die Revitalisierung innerstädtischer Flächen sowie die Konversion von Brachen", ergänzte Stephan Oetzinger.

"Handlungsbedarf besteht bei unseren Kliniken in Stadt und Umland", lenkte Cerny den Blick auf die Kliniken AG von Neustadt, Tirschenreuth und Weiden." Diese Zusammenarbeit funktioniere hervorragend, bestätigte Bezirkstagsvize Lothar Höher. Es müsse ein Geben und Nehmen auf Augenhöhe sein, zog Oetzinger zum Abschluss zufrieden Bilanz.

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