Der nächste Versuch wird besser
Das "Grauen" des Parkleitsystems

"Schöne grafische Muster", attestiert Gisela Helgath dem derzeitigen Parkleitsystem der Stadt Weiden. Bild: Meister
Politik
Weiden in der Oberpfalz
28.03.2018
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Die Weidener wenden sich mit Grauen ab, wollen gar nicht mehr hinsehen. Auswärtige starrten wohl verzweifelt und hilflos auf die weißen Tafeln, die sie ganz schnell auf den gesuchten Parkplatz führen sollten. Im nächsten Versuch soll's nun aber besser werden.

"Wir erinnern uns mit Grauen an die Schilder", bekennt Wolfgang Pausch im Stadtrat, als er den Antrag der CSU für ein neues Parkleitsystem begründet. Gisela Helgath (Grüne) mag zumindest die aufgemalten "schönen grafischen Muster", auch wenn die mehr Fragen aufwerfen als sie Antworten geben.

Der Erfolg des alten Parkleitsystem war begrenzt, gesteht Pausch, der im neuen Versuch sogar ein "aktives System" haben möchte. Dieses zeigt dem Autofahrer nicht nur den Weg, sondern auch die aktuell freien Stellplätze in den Parkierungsanlagen. Der CSU-Fraktionschef verdeutlicht, dass nicht die Stadt allein für die Kosten aufkommen solle. Es gebe inzwischen eine Reihe von Parkplatz-Betreibern, die ein wirtschaftliches Interesse am Parkleitsystem hätten. Im Blick hat Pausch dabei die WGS (Allee-Tiefgarage, Parkdeck Friedrich-Ebert-Straße und Naabwiesen), das Klinikum, das City-Center oder auch Fondara als Eigentümer des Parkdecks an der Stadtgalerie. Aufgrund der Funktechnik seien keine großen Verkabelungen nötig, glaubt Pausch. "Wir sollten nicht erst auf die Fortschreibung des Verkehrskonzeptes warten."
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Matthias Meier aus Pressath | 29.03.2018 | 12:13  
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