30.01.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Die Wirtschaftsförderung in Weiden hat wieder ein Gesicht Wie von langer Hand geplant

Er ist nicht nur vielseitig interessiert, er scheint auch vielseitig begabt zu sein. So spielt er Saxofon in der Funk- and Soulband "Sound-Laden", war Leistungsschwimmer, ist Tennis-Spieler und segelt gern. Entscheidend, warum Nicolas Lahovnik am 1. April in Weiden eine wichtige Stelle übernimmt, sind aber ganz andere Dinge.

Die Wirtschaftsförderung in Weiden hat wieder ein Gesicht, freut sich Vize-Kämmerer Rudi Hölzl (links). Zusammen mit OB Kurt Seggewiß stellte er am Dienstag den 28-jährigen Nicolas Lahovnik vor. Bild: Schönberger
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Der 28-jährige Unterfranke, der in Bad Kissingen geboren wurde, ist der neue Wirtschaftsförderer und damit Nachfolger von Cornelia Fehlner, die zur Messe Nürnberg gewechselt ist. Am Dienstag stellten ihn Oberbürgermeister Kurt Seggewiß und stellvertretender Kämmerer Rudi Hölzl offiziell vor. Dabei betonte Lahovnik, das Stellenprofil in Weiden treffe voll seine Interessen und sein bisheriger beruflicher Werdegang lasse den Schluss zu, die Position in Weiden sei "fast von langer Hand geplant". Da trifft es sich natürlich auch gut, dass Ehefrau Stefanie aus dem Raum Wunsiedel stammt und sie sich sehr auf die Heimat freut. Von etlichen Besuchen kennt Lahovnik Weiden bereits sehr gut. "Eine attraktive Stadt."

Der neue Wirtschaftsförderer hat nach dem Abitur den Diplom-Verwaltungswirt (FH) in Hof gemacht, in Würzburg Jura studiert und bildete sich am Institut für City- und Regionalmanagement mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsförderung und Marketing in Ingolstadt weiter. In Schweinfurt war Lahovnik Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Derzeit ist er Geschäftsleiter kommunale Verwaltung bei der Marktgemeinde Triefenstein.

In Weiden will der "halbe Österreicher", der in seiner Freizeit auch gerne joggt und wandert, erst einmal Stadt und Menschen kennenlernen. Die Pflege des Kontakts zum vorhandenen Gewerbe stuft er als mindestens so wichtig ein wie die Ansiedlung neuer Betriebe. Dafür wartet dann das Gewerbegebiet West IV auf ihn. Dort soll zum Jahreswechsel der erste Spatenstich erfolgen.

OB Seggewiß spricht von einem ehrgeizigen Ziel und freut sich auf den "Macher-Typ". Hölzl berichtete schon von etlichen Nachfragen. "Die Leute sind neugierig." Und deshalb sei es so wichtig, dass die Wirtschaftsförderung in Weiden wieder ein Gesicht habe.

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