E-Mobilität: Männer antworten eher aus Bauch heraus
Frauen realitätsnaher

E-Mobilität: Der Begriff wird in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen. Die Stadt hat ein entsprechendes Konzept in Auftrag gegeben, das bis Mai 2017 Jahres fertiggestellt sein soll. Es wird auch einen Maßnahmekatalog für die nächsten drei Jahre enthalten. Im Hauptverwaltungsausschuss gab Professor Dr. Magnus Jäger einen kurzen Zwischenbericht.

Ein Schwerpunkt sind Befragungen. So wurden Bürger auf dem Wochenmarkt interviewt, ob für sie in den nächsten sechs Jahren der Kauf eines E-Mobils in Frage käme. Nur 14 Prozent der Frauen sagten ja, aber 21 Prozent der Männer. Mit nein antworteten 29 und 36 Prozent. Jäger zieht daraus den Schluss, dass Frauen realitätsnaher antworten und Männer mehr aus dem Bauch heraus. Entscheidender Faktor aber ist die Wirtschaftlichkeit. Aber insgesamt 35 Prozent Ja-Stimmen seien doch relativ viel.

Reinhard Hese (SPD) zeigte sich skeptisch. "Den meisten ist das zu teuer." Optimistisch ist Jäger. Er verweist auf die Skandale um "Diesel-Gate" und VW-Betrug, die eine Beschleunigung der Entwicklung zur Folge hätten, vor allem in Asien. "Da muss Europa mithalten."
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