19.09.2017 - 13:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Erfolgreiche Gespräche bei der Regierung zum Bebauungsplan Gewerbegebiet: Go West

Cornelia Taubmann sprach von einem "sehr guten Termin". Doch dann war ihr das nicht gut genug. Sie fügte ein weiteres "sehr" ein. Folglich war es also ein "sehr, sehr guter Termin", von dem die Stadt-Kämmerin da sprach.

von Volker Klitzing Kontakt Profil

Was sie so begeisterte, war eine Unterredung bei der Regierung zum Bebauungsplan für das Gewerbegebiet West IV, an dem neben etlichen Vertretern der Stadt auch Träger öffentlicher Belange teilnahmen. Alle Beteiligten säßen in einem Boot, und es seien nur winzig kleine Nacharbeiten nötig, sagte Taubmann gegenüber dem "Neuen Tag". "Die sind kein Problem." Überraschungen seien nicht mehr zu erwarten. Lob für die Vorbereitung gab's für die Stadt auch von Regierungsvertretern. Nächster Schritt: In der Stadtratssitzung am 9. Oktober soll den Räten der Billigungsbeschluss für das Bauleitverfahren vorgelegt werden.

Größtes Problem ist jetzt der Preis für die 75 Hektar Waldfläche, von denen 47 Hektar für Gewerbebebauung vorgesehen sind. Die Stadt muss sie vom Staat erwerben, aber nicht nur zum üblichen Waldpreis, der im einstelligen Bereich für den Quadratmeter angesiedelt ist, sondern mit einem Aufschlag für die Entwicklung zum Gewerbegebiet. Die für den Freistaat zuständige und beim Finanzministerium angesiedelte "Immobilien Bayern" lässt dazu derzeit ein Gutachten erstellen. Allerdings weiß man im Ministerium sehr wohl, dass die Stadt den Grund nicht zu Fantasiepreisen weiterverkaufen kann. Schließlich kommen zum verhandelten Preis für die interessierten Unternehmen dann noch 50 Euro an Erschließungskosten.

Noch nicht in trockenen Tüchern ist schließlich auch der Verkauf von rund 65 Hektar Ausgleichsfläche, die von der städtischen Tochter WGS im Steigerwald erworben wurde, an die Bayerischen Staatsforsten. Deren Bilanz muss bei solchen Grundstücksgeschäften immer in etwa gleich bleiben.

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