26.04.2018 - 12:54 Uhr
Oberpfalz

Forderung beim Gedenken an die Tschernobyl-Opfer "Atomanlagen abschalten"

"Wir wollen heute wie in den vergangenen Jahren den Opfern der Katastrophe gedenken", erklärte Hilde Lindner-Hausner von der Bürgerinitiative gegen atomare Anlagen Weiden-Neustadt/WN bei der Mahnwache 32 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl. "Allen Menschen auf der ganzen Welt, denen die Strahlenbelastung durch den Super-GAU Krankheit und Tod brachte. Wir alle sind durch den Fallout auf Lebenszeit kontaminiert." Deshalb forderte sie, Atomanlagen und Uranfabriken abzuschalten. Bei einem einen Tag dauernden Aufenthalt in der Zone sei die Strahlenbelastung noch heute genau so hoch wie bei einem einzigen Transatlantik-Flug. Bevor sich die Teilnehmer im Gedenken an die Opfer um ein Grablicht versammelten, informierte Christoph Schrems von IPPNW Weiden (Internationale Ärzte zur Verhinderung eines Atomkrieges) über den Hergang der Katastrophe und die heutige Situation der Atomanlagen.

Beim Gedenken an die Opfer von Tschernobyl fordert auch Christoph Schrems von den Internationalen Ärzten zur Verhinderung eines Atomkriegs (IPPNW), die Abschaltung von Atomanlagen. Bild: exb
von Externer BeitragProfil
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