18.02.2018 - 15:26 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Hauptversammlung der CSU Weiden-Ost im Postkellersaal Neues Bauland muss her

Hans Forster warnt vor einer Grundstückspreisexplosion im Weidener Osten: "Weiden-Ost ist und bleibt die teuerste und beste Lage in Weiden." Das werde deutlich, da man dort kürzlich für ein Grundstück 400 Euro pro Quadratmeter bezahlt habe.

Für bis zu 45 Jahre Engagement im CSU-Ortsverband Weiden-Ost ehrt Vorsitzender Hans Forster (links) in der Jahreshauptversammlung treue Mitglieder. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

In der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Postkellersaal forderte Forster, der Vorsitzende der CSU Weiden-Ost, die Stadt deshalb dringend auf, neues Bauland auszuweisen.

Der Chef des mit 104 Mitgliedern größten CSU-Ortsverbands in Weiden erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht auch an die Ortsbegehung in Muglhof. Der Sprengel sei im August von einem Unwetter getroffen worden. Mit dabei gewesen sei auch Baudezernent Oliver Seidel. Für die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen seien finanzielle Maßnahmen geschaffen worden.

Kolping-Platz: Gut geraten

Forster war auch einer der ersten, der gemeinsam mit der CSU-Stadtmitte den neugestalteten Adolf-Kolping-Platz beradelt habe. "Die Erfahrung hat gezeigt, dass am Anfang etwas neues viel diskutiert und beschimpft wurde. Inzwischen darf man sagen, es war eine gute Lösung und eine richtungsweisende Entscheidung, unsere lobenswerte Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten."

Beim Besuch in der Lehranstalt Almesbach habe man sich über verantwortliche Tierhaltung und nachhaltige Energieerzeugung informiert. Weitere Höhepunkte im Berichtszeitraum waren der Preisschafkopf und das Tröglersrichter Pfingstfest sowie das politische Biergartengespräch mit Albert Rupprecht. Für Juli 2018 plant Forster eine Fortsetzung der Biergartenreihe mit dem Landtagskandidaten Stephan Oetzinger.

Der machte die AfD als Protestpartei fest, die keinerlei Willen zur Verantwortung zeige. Oetzinger hielt es auch für wichtig, dass in den Landtagswahlkampf die Interessen der Region einfließen sollten. Er glaube, dass Bayern mit Markus Söder einen Ministerpräsidenten bekomme, der Gefühl für die ländliche Region zeige. Preisgünstiges Bauland für Familien sei wichtig. "Die Digitalisierung stellt eine Chance dar." Darüber hinaus meint Oetzinger: "Wir müssen den Trend des Wegzugs qualifizierter Menschen stoppen." Und die Region müsse begreifen, dass auch über Stadtgrenzen hinweg zusammengearbeitet werden müsse.

Ruf nach Transparenz

Fraktionschef Wolfgang Pausch lobte den Einsatz der CSU Weiden-Ost. Weiden habe auch 2017 eine massive Unterstützung vom Freistaat in Form einer Stabilisierungshilfe in Höhe von sieben Millionen Euro erhalten: "Danke, Staatsregierung." Allerdings sollte es das Ziel sein, den Haushalt aus eigener Kraft zu schaffen. "Wir bringen die Innovationen, wir bringen die Anträge." Pausch forderte mehr Transparenz und öffentliche Fraktionssitzungen. Alois Lukas hielt die Zeit für gekommen, das Spektrum am rechten Rand durch Leistung zu bekämpfen.

Dank für Treue

Für 45-jährige Treue ehrte die CSU Weiden-Ost Gerhard Nickl, Andreas Beierl, Karl Fischer, Richard Fritsch, Josef Voith und Dieter Kirchgessner. 40 Jahre dabei ist Gerhard Ascherl. Für 25 Jahre dankte die Partei Margot Keller, Hildegard Zoltziar und Gerhard Baumer, für 20 Jahre Norbert Ringer. Seit 10 Jahren engagieren sich Dirk Walther, Max Spicher sowie Alexander Fritsch bei den Schwarzen. (uz)

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