13.11.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Herbstvollversammlung des Stadtjugendrings Seifenkisten sind der Clou

Als "großartigen Erfolg" wertet SJR-Vorsitzender Tobias Reichelt das Weidener Seifenkistenrennen. Stadträtin Gabriele Laurich spricht sogar von der "genialsten Großveranstaltung Weidens". Kein Wunder, dass der Event schon nächstes Jahr wiederholt werden soll.

Mehr als zufrieden mit dem Ablauf des vergangenen Jahres zeigt sich SJR-Vorsitzender Tobias Reichelt mit seinem Team, wobei das Seifenkistenrennen großen Anteil hat. Auch die Ehrengäste aus Politik und Behörden sparen nicht mit lobenden Worten. Bild: Hornstein
von Redaktion OnetzProfil

37 Delegierte hatten sich zur Herbstvollversammlung des Stadtjugendrings im Jugendzentrum eingefunden. Vorsitzender Tobias Reichelt erinnerte in seinem Rückblick noch einmal an das Seifenkistenrennen. In seinem fast zehnjährigen Wirken habe es noch kein vergleichbares Event in Weiden gegeben, meinte Reichelt, der die Veranstaltung anhand eines Videoclips von Uwe Röger noch einmal Revue passieren ließ. Inzwischen sei auch ein Fotobuch über das Rennen erhältlich. Gabriele Laurich, Mitglied im OWV Rothenstadt, der das Siegerteam stellte, bezeichnete das Rennen als "genialste Großveranstaltung Weidens". Überall waren nur glückliche Gesichter zu sehen. Für die Neuauflage im nächsten Jahr werden bereits Anmeldungen angenommen.

Als nächstes informierte Reichelt über die Satzungsänderungen beim Bayerischen Jugendring, die zugleich das Fundament der Arbeit beim Stadtjugendring bilden. Demzufolge muss ein Jugendverband künftig mindestens aus zwei Jugendgruppen bestehen. Zugelassen als Mitgliedsverbände sind künftig nur noch Jugendverbände und Jugendgruppen, Jugendinitiativen müssten entsprechend umbenannt werden. Sämtliche Satzungsänderungen wurden von den Anwesenden gebilligt.

Da die bisherige Kassenrevisorin Diana Wittmer-Brunner ihren Lebensmittelpunkt nach München verlegt hat, wurde Gerd Kincl neu in dieses Amt gewählt. Das Grußwort des Oberbürgermeisters überbrachte SPD-Fraktionschef Roland Richter. Gerade heutzutage, wo häufig der Profit über der Moral stehe, sollte die Jugendarbeit mit gutem Beispiel vorangehen. Richter informierte kurz über die geplante Sanierung des Skaterparks. JU-Vorsitzende Maria Sponsel lobte die Ferienaktion des SJR als wichtiges Angebot für Kinder.

Stadtrat Veit Wagner (Bündnis 90/ Die Grünen) brachte den Vorschlag ein, Jugendlichen den Besuch im Theater oder bei Kunstausstellungen zu ermöglichen. Der SJR leiste präventive Arbeit auf dem Jugendsektor, betonte Jugendamtsleiterin Bärbel Otto, denn in der Gemeinschaft entwickelten sich die Jugendlichen zu starken Persönlichkeiten.

Rupert Seitz, Vorsitzender des Kreisjugendrings Neustadt/WN, machte auf die Aktion "Host a Hirn, lousd as Handy lieng" aufmerksam, die Jürgen Preisinger vom Bezirksjugendring und Kreisjugendring Tirschenreuth ins Leben gerufen hat. Preisinger selbst betonte, der Stadtjugendring sei mit seinen Aktivitäten am Puls der Zeit und könne so Aufklärungsarbeit leisten, wie zum Beispiel durch "Need no Speed".

Den Haushaltplan stellte Stadtjugendpfleger Ewald Zenger in Eckwerten vor. Mit ihrem Antrag "Durchführung von U-18 Wahlen vor der Landtagswahl mit allen Schulen" stieß Theresa Weidhas vom Jugendforum auf begeisterte Zustimmung.

Ursula Barrois vom Verein "Die Initiative" stellte eine Fragebogenaktion vor, durch die sich der Verein erhofft, die Gründe für die Wohnungslosigkeit von Jugendlichen zu erfahren. Mit der Aktion möchte man geeignete Maßnahmen entwickeln, um die Chancen für diese Jugendlichen auf dem Wohnungs- und Ausbildungsmarkt zu verbessern.

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