22.06.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Höhe 308: Anwohner vermuten Brand bei Baumarkt- KAB unterstützt Projekt für Uganda Mit Blaulicht zum Sonnwendfeuer

(hcz/uz) Zehn Meter hoch loderten die Flammen des Johannisfeuers der "Höhe 308". Pfarrvikar Andreas Reber hatte am Samstag gerade den Segen des Herrn auf das Feuer herunter erbeten, als plötzlich zahlreiche Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn anrückten.

Über die hohen Flammen bei der Höhe 308 staunten nicht nur Pfarrvikar Andreas Reber, Stadtrat Karl-Heinz Schell, Vereins-Vize Christian Gast und Bierkönigin Carmen Trauner: Anwohner riefen die Feuerwehr. Bild: hcz
von Redaktion OnetzProfil

Einen Brand beim benachbarten OBI hatten Anwohner vermutet - und Alarm geschlagen. Neben den Löschfahrzeugen der Wehr waren auch Polizei und Rotes Kreuz zum "Einsatzort" geeilt. Von stellvertretendem "Höhe 308"-Vorsitzendem Christian Gast erfuhren die Beamten, dass Feier und Feuer korrekt bei der Stadt angemeldet waren. Das Fußballspiel gegen Ghana verfolgten die Mitglieder des Geselligkeitsvereins und viele Gäste dann im Großzelt neben dem noch glimmenden Feuer. Mit dabei: Bierkönigin Carmen Trauner undVorjahres-Prinzessin Eillein Fiddelke.

Ein Feuer entzünden, um die Hütten in Uganda mit Solarlampen auszuleuchten - darum war es am Freitagabend beim Sonnwendfeuer der KAB Weiden-Ost am Zollhaus gegangen. Der Reinerlös ist für Kampala, bestimmt, wo der Diözesanverband ein Projekt betreibt, um Ugandern Licht zu spenden. Motto: Weg vom Petroleum, hin zu den erneuerbaren Energien. In Uganda werde es dort schon ab 18 Uhr dunkel. Also läge es nahe, die Lampen tagsüber mit Sonnenenergie zu betanken, die dann abends abgerufen werde, meinte Vorsitzende Christa Burzer.

Ihr Dank galt den vielen freiwilligen Helfern, besonders auch der kleinen Johanna, die mit ihrem Querflötenspiel erfreute. "Wir haben wieder so viel Solidarität erfahren." Dekan Johannes Lukas, KAB-Präses von St. Konrad, sprach den Segen. Feuer besitze starke Symbolkraft, könne wärmen, zerstören und reinigen. Es wirke wie etwas Lebendiges. Mit diesem Symbol wolle Gott die Menschen "anfeuern", wie etwa mit Feuerzungen an Pfingsten. Gott stehe nicht für zerstörerisches Feuer, sondern für Treue. Er wolle, dass sich der Mensch brennend für ihn interessiere.

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