14.03.2017 - 18:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

In Fußgängerzone vor allem Senioren und Kinder gefährdet – Verstärkte Überwachung SPD: Radfahrer zu schnell

Die SPD-Fraktion beklagt, dass sich viele Radfahrer nicht an die Regeln halten und durch zu schnelles und aggressives Fahren Fußgänger, und dabei vor allem Senioren und Kinder gefährden. Beschwerden gebe es insbesondere an Markttagen und in der warmen Jahreszeit. In einem Antrag, der von Fraktions-Vize Dr. Matthias Holl unterschrieben ist, fordert die SPD Überlegungen der Verwaltung, wie die Verkehrsteilnehmer in den Fußgängerzonen und auch in den verkehrsberuhigten Bereichen der Altstadt zum respektvollen Miteinander herangeführt werden können.

Die Verkehrsteilnehmer in der Fußgängerzone sollen sich mit Respekt begegnen, fordert die SPD. Die Polizei will vor allem Radfahrer stärker überwachen. Bild: Schönberger
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Dabei sei zu beachten, dass Radfahrer und auch Autofahrer in Fußgängerzonen maximal 10 Stundenkilometer fahren dürften. Zu Fußgängern sei Abstand zu halten und in beengten Situationen sei das Rad zu schieben.

Die Verwaltung erklärt dazu, dass bei der Polizei, die routinemäßig in der Fußgängerzone präsent ist, keine wesentlichen Konfrontationen bekannt sind. Auch bei der Verkehrsbehörde liegen demnach keine Beschwerden darüber vor, dass Fußgänger durch Radfahrer gefährdet werden. Der überwiegende Teil sei aufmerksam unterwegs, was nicht ausschließe, dass es vereinzelt gedankenlose Radfahrer mit unangepasster Fahrgeschwindigkeit gebe. Die Verwaltung rät deshalb zu verstärkter Überwachung, um auf diese Art und Weise die Verkehrsteilnehmer für die Thematik zu sensibilisieren. Der Antrag wird am Mittwoch um 14.30 Uhr im Hauptverwaltungsausschuss diskutiert.

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