31.01.2018 - 21:54 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

JU-Kreisvorsitzende kritisieren Verhalten der Jusos während der Koalitionsverhandlungen Junge Union fordert Verantwortung

Weiden/Tirschenreuth. In einem Brief an Oberpfalz-Medien kritisieren die JU-Kreisverbände Neustadt/WN, Weiden und Tirschenreuth das Verhalten der Jusos im Zuge der Koalitionsverhandlungen.

Benedikt Grimm, Maria Sponsel und Matthias Grundler kritisieren das Verhalten der Jusos. Im Hintergrund ist ein Bericht über diese zu sehen. Bild: exb
von Eva-Maria Hinterberger Kontakt Profil

"Nach der täglichen Berichterstattung gewinnt man den Eindruck, ganz Deutschland drehe sich nur noch um den SPD-Mitgliederentscheid", heißt es im Schreiben der Kreisvorsitzenden Maria Sponsel (Weiden), Benedikt Grimm (Neustadt) und Matthias Grundler (Tirschenreuth) sowie des Bezirksvorsitzenden Christian Doleschal. Und dabei kämpften die Jungsozialisten gegen eine Regierungsverantwortung der SPD, indem sie mit dem Spruch "Tritt ein, sag' nein" neue Mitglieder für die SPD gewinnen wollen. Die dann - so der Plan - im anstehenden Mitgliederentscheid gegen einen Koalitionsvertrag stimmen sollen, schreiben die Jungpolitiker weiter. Für sie sei das "eine ziemlich verquere Vorstellung von Demokratie": "Mitmachen um zu verhindern. Wir meinen im Gegenteil, dass es vier Monate nach der Bundestagswahl reicht mit der Selbstbeschäftigung. Es ist Zeit für Verantwortung!", fordern sie.

Das vermeintliche Wohlergehen der SPD werde so über das der Menschen in Deutschland gestellt. "In diesem Sinne appellieren wir an die SPD-Mitglieder sich nicht aus ideologischen Gründen der Verantwortung für die Menschen zu verweigern", schließen Sponsel, Grimm, Grundler und Doleschal ihr Schreiben ab.

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