17.02.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Julia Lenhart als Bildungskoordinatorin für Zuwanderer vorgestellt "Eine spannende Aufgabe"

(pkhi) Regelmäßig hat Weiden von Migrationsbewegungen profitiert: nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach dem Mauerfall. Und auch jetzt versucht die Stadt, das Beste aus der Ankunft der Flüchtlinge zu machen. Helfen soll dabei Julia Lenhart. Sie arbeitet ab sofort als Bildungskoordinatorin für neu Zugewanderte. "Die Stelle wird für zwei Jahre vom Staat gefördert", erklärt Sozialdezernent Hermann Hubmann bei Lenharts Vorstellung. Es sei ein Glücksfall, dass die Soziologin vom "Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung" hierher gewechselt sei.

Oberbürgermeister Kurt Seggewiß (links) stellte die Bildungskoordinatorin für neu Zugewanderte, Julia Lenhart (Mitte), vor. Sie wird Zukunftscoachin Roswitha Ruidisch bei ihrer Arbeit unterstützen. Bild: Schönberger
von Redaktion OnetzProfil

Die Schwandorferin unterstützt mit ihrer Arbeit Zukunftscoachin Roswitha Ruidisch. "Die Arbeitsmarktförderung und Fachkräftesicherung ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden", sagt Ruidisch. Hier könne Lenhart helfen. Das Aufgabengebiet der neuen Bildungskoordinatorin ist dabei groß.

"Prinzipiell bin ich Ansprechpartner für alle, die sich mit der Integration von Flüchtlingen beschäftigen. Außerdem versuche ich, Netzwerke aufzubauen mit Schulen, Handelskammern, Verbänden, Gremien, Organisationen und mit anderen Behörden, die in diesem Bereich arbeiten. Wichtig ist mir dabei die Zusammenarbeit mit dem Bildungskoordinator in Neustadt." Zudem werde sie sich auch die Bildungsprogramme für Flüchtlinge in Weiden anschauen und beurteilen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

"Ich denke, diese Arbeit ist hier nötig und sinnvoll", erklärt Lenhart. "Immerhin hat Weiden noch immer eine hohe Arbeitslosenquote und leidet unter Fachkräftemangel." Mit gut ausgebildeten und in die Gesellschaft integrierten Flüchtlingen könne man da abhelfen. "Wichtig ist, dafür eine Verbindung zu den Flüchtlingen zu schaffen. Das ist, denke ich, eine spannende Aufgabe, und ich bin mir sicher, dass ich einer spannenden Zeit entgegenblicken darf."

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