Konferenzen und Feiern im Mai und im Juni in Issy-les-Moulineaux und Weiden
Werbung für Europa

Die Euro-Skeptiker haben Zulauf. Eine Entwicklung, die völlig falsch läuft, meinen unter anderem die Städte Weiden und Issy-les-Moulineaux. Mit ihren Partner-Kommunen halten sie dagegen. Bei zwei mehrtägigen Veranstaltungen wollen sie aufklären und Vorurteile abbauen.

Bereits für die Zeit vom 10. bis 14. Mai plant Issy eine Begegnung der Partnerstädte unter dem Motto "Europe en fete". Die Delegationen präsentieren sich bei dem Fest mit Tanz, Theater, Musik und mit ihren Produkten in einem europäischen Dorf auf dem Marktplatz. Natürlich gehören auch offizielle Ansprachen und Diskussionen ("Die Herausforderungen der steigenden Euroskepsis") sowie Jugendbegegnungen auf dem Programm.

Zum Abschluss des fünftägigen Treffens unterzeichnen Issy und das englische Hounslow ein Memorandum anlässlich ihrer 35-jährigen Partnerschaft. Weidener Vertreter waren damals, 1982, bei den "Europa-Tagen" mit Musikfeuerwerk auf einer Seine-Insel mit dabei. Weitere Höhepunkte aus Weidener Sicht waren die feierlichen Namensnennungen für eine Kreuzung ("Carrefour de Weiden" und eine angrenzende Grünanlage ("Jardin de Weiden").

Ende Juni in Weiden

Vom 22. bis zum 25. Juni treffen sich dann Teilnehmer aus Frankreich, Italien, Tschechien und Deutschland in Weiden. Zum Auftakt stellt sich das Aktionsbündnis "Weiden ist bunt" gegen Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz vor. In der Folge präsentieren die Partnerstädte ihre Maßnahmen gegen Ausländerfeindlichkeit und Bürgermeister Alain Levy aus Issy-les-Moulineaux berichtet über die Auswirkungen der Terroranschläge in Paris.

Am Freitag den 23. Juni, steht die Europa-Berufsschule mit ihren 12 Asylbewerber-Klassen im Mittelpunkt. Hier wird versucht, den Jugendlichen einen Schulabschluss zu ermöglichen und eventuell eine Ausbildungsstelle zu vermitteln. Am Nachmittag steht das Projekt "Café Mitte" als Begegnungsstätte auf dem Programm. Bei Workshops, Vorträgen und Diskussionen geht es am Samstag auch um Integration. Vor Ort informieren sich alle Beteiligten über die Flüchtlingsunterkunft "Camp Pitman". Nachmittags wird die Hausaufgabenhilfe des Arbeitskreises Asyl" besucht. Oberbürgermeister Kurt Seggewiß berichtet über seine Patenschaft für eine somalische Familie mit vier Kindern. Am Abend sollen alle Jugendlichen an der Skater-Night des Jugendzentrums teilnehmen.

Bürgerfest zum Abschluss

Unter dem Titel "Religionen reichen sich die Hände" steht am Sonntag ein Besuch der Moschee des Türkisch-Islamischen Kulturvereins auf dem Programm, an den sich ein gemeinsamer Gottesdienst im Max-Reger-Park anschließt. Außerdem stellt sich der Verein "Weidener Städtepartnerschaften" vor: Wie erreichen wir die Bürger in unseren Partnerstädten? Zum Abschluss der Europa-Konferenz wird auch noch zusammen gefeiert. Beim Bürgerfest.
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