06.03.2018 - 19:30 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Öffentliche Fraktionssitzungen in den 12 Weidener Ortsverbänden CSU-Fraktion geht zur Basis

Die Weidener CSU sucht wieder verstärkt den Kontakt zu den Bürgern und startet mit öffentlichen Fraktionssitzungen in den Ortsverbänden. Schon bei der Premiere in Weiden-West wird dabei auch eine überaus "fantasiereiche Lösung" für die Verkehrsprobleme auf der B 470 präsentiert.

Wolfgang Pausch, Hans Blum und Alois Lukas (von links) freuen sich auf ihre öffentlichen Fraktionssitzungen. Bild: Schönberger
von Josef-Johann Wieder Kontakt Profil

Details dazu wollten Fraktionschef Wolfgang Pausch sowie seine Stellvertreter Alois Lukas und Hans Blum beim Pressegespräch am Dienstag noch nicht nennen. Sie laden vielmehr zu ersten öffentlichen Fraktionssitzung am 12. März um 19 Uhr in die Waldgaststätte Strehl ein. Mit dem ehemaligen Leiter des Staatlichen Bauamts ist zugleich eines der wichtigsten Themen des Abends vorgegeben. Hermann Gläser wird vor allem die verkehrliche Erschließung des neuen Gewerbegebietes West IV beleuchten - nicht als ehemaliger Leiter des Bauamts, sondern in seiner Eigenschaft als Verkehrsreferent des AMC im ADAC. Als Bauamtsleiter hatte Gläser aber mehrere Varianten erarbeiten lassen, wie die Verkehrsanbindung der Gewerbegebiete im Weidener Westen verbessert werden könnte.

Es wird ein wesentliches Merkmal der neuen Veranstaltungsreihe sein, dass alle Themen angesprochen werden. In etwa eineinhalb Jahren, so die CSU-Fraktionsspitze, sollen alle 12 Ortsverbände bedient sein. Vorbild seien dabei die Sitzungen, die einst Gerd Hofmann in die Stadtteile verlegte, betonte Alois Lukas. "Wir wollen die Bürger vom Fernseher wegholen. Es ist sicherlich nicht schädlich, wenn wir die Themen, die vor ihrer Haustüre liegen, direkt diskutieren. Ich glaube, das bringt etwas. Die Menschen werden sensibilisiert für das, was um sie herum geschieht. Wir reden darüber, wo der Schuh drückt."

Es sei auch ein Anliegen der neuen Reihe, den Bürgern die Hintergründe für manch bisher nicht auf den ersten Blick nachvollziehbare Entscheidungen zu erläutern, "sie mitzunehmen", erklärte Hans Blum. So würden etwa Bürger, die den Umbau des Adolf-Kolping-Platzes kritisierten, nach einem Gespräch wesentlich einsichtiger. "Wir wissen aber auch, es ergibt keinen Sinn, etwas gegen den Willen der Bürger durchzudrücken." Vorfreude auf die Veranstaltungen macht sich bei Fraktionschef Wolfgang Pausch breit. "Das ist unser Einstieg. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung der Bürger." Zugleich versicherte er, dass Themen, die nichtöffentlich diskutiert werden müssten, auch nichtöffentlich blieben.

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