30.01.2018 - 14:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Offener Brief des Arbeitskreises Asyl zu Rechten von geflüchteten Kindern Appell an Bundestagsabgeordnete

In einem offenen Brief appelliert der Arbeitskreis Asyl an die Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Albert Rupprecht, sich in den Koalitionsverhandlungen für die Rechte von geflüchteten Kindern stark zu machen.

von Sonja Kaute Kontakt Profil

Da eine stabile Struktur für deren Entwicklung essenziell sei, müsse eine „zügige und unbürokratische Familienzusammenführung“ sichergestellt werden. Der Verein fordert, „die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte nicht zu verlängern“. Ansonsten verstärke sich die Perspektivlosigkeit und verzögere sich die Integration.

Der Erlass des Auswärtigen Amtes zum Nachzug von Geschwistern unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge müsse zurückgezogen werden: „Es geht nicht an, Eltern die Entscheidung zuzumuten, entweder zu ihrem geflohenen Kind nachzuziehen, bei den im Fluchtland lebenden Kindern zu verbleiben, oder aber sich trennen zu müssen.“ Eine solche „zerreißende Situation“ erlebe der Verein derzeit bei der Betreuung eines Syrers. Dessen Eltern erhalten ein Visum, seine Geschwister nicht.
Das ganze Dokument zum Herunterladen (PDF, 48 kb): Offener Brief des Arbeitskreises Asyl Weiden e. V. an die Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch und Albert Rupprecht zum Thema "Verantwortung für Kinderrechte im Koalitionsvertrag verankern"

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