09.01.2018 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Pestalozzischule: Mit Förderung rechnen 80 Prozent von 20 Millionen zahlt der Staat

Der Terminplan für die Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Pestalozzischule steht. Bis zum Sommer nächsten Jahres sollen die Planungen abgeschlossen sein, wie Stadtkämmerin Cornelia Taubmann am Dienstag im Finanzausschuss mitteilte. Im Frühjahr 2020 könnte dann mit dem ersten von insgesamt vier Bauabschnitten begonnen werden.

So soll sich die neue Pestalozzischule nach Sanierung und Erweiterung (links der viergeschossige Neubau) aus östlicher Sicht präsentieren. Plan: Büro Kruz
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Dabei geht es um den Neubau eines viergeschossigen Gebäudes für die Regelklassen. Danach folgt die Sanierung des bestehenden zwei- und viergeschossigen Schulgebäudes mit der Erweiterung der Pausenhalle. Zwei weitere Bauphasen betreffen den Sportbereich mit dem Neubau einer Einfeldturnhalle und der Sanierung der bestehenden Halle. Mit der Fertigstellung aller vier Abschnitte kann voraussichtlich im Herbst 2025, also nach viereinhalb Jahren, gerechnet werden.

Zu den Kosten: Der viergeschossige Neubau schlägt nach Berechnungen des Ingenieurbüros Kresimir Kruz mit 5,7 Millionen Euro zu Buche, die Sanierung der vorhandenen Schulgebäude mit 8,8 Millionen. Auf 4,7 Millionen Euro summieren sich die Sanierung und die Erweiterung des Sporttrakts. Damit ergeben sich Gesamtkosten von rund 20 Millionen, ohne Ausstattung und Einrichtung. Im Sachstandsbericht heißt es dazu, dass "die Konkretisierung in der weiterführenden Planung wie auch die weiterführende Befassung mit dem Bestand" zu einer Anpassung der Kosten- und Terminaussagen führen können. Auf Deutsch: Das Projekt Pestalozzischule kann durchaus auch später fertig und teurer werden. Damit rechnet auch CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch.

Da trifft es sich gut, dass laut Oberbürgermeister Kurt Seggewiß das Projekt mit 80 Prozent gefördert wird. "Eine einzigartige Gelegenheit zuzugreifen." Der OB bezeichnete die Pestalozzischule als eine der wichtigsten Mittelschulen in der Region. SPD-Fraktionschef Roland Richter freute sich, dass der Stadtrat jetzt beginne, den Masterplan Schulen umzusetzen. Die Förderchance müsse man mit einer Generalsanierung nutzen. Für die Bürgerliste lobte Reinhold Wildenauer das geschlossene Vorgehen. Und Karl Bärnklau, Fraktionschef der Grünen, erinnerte daran, dass noch etliche weitere Maßnahmen anstünden. Diese Planungen müssten zügig vorangetrieben werden. Zur neuen Turnhalle merkte Pausch an, dass diese auch dem Vereinssport zur Verfügung stehen werde. Und Wildenauer meinte, mittelfristig müsse man in der Stadt auch an eine neue Dreifachhalle denken.

Dickes Lob von allen Seiten gab's für den neuen Baudezernenten Oliver Seidel für den anschaulichen Bauzeitenplan.

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