15.03.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Stadt setzt weiter auf Photovoltaikanlagen Noch sieben Dächer geeignet

Von 39 städtischen Liegenschaften sind bisher 10 mit Photovoltaikanlagen belegt. Wie Vize-Kämmerer Rudi Hölzl am Dienstag im Finanzausschuss in Zusammenhang mit einem Antrag der SPD-Fraktion ferner mitteilte, kommen weitere 7 Objekte für den Ausbau in Frage. Zunächst aber müssen sie auf ihre Tragfähigkeit geprüft werden. Kurz- bis mittelfristig können die Feuerwache 2, die Turnhallen des Kepler-Gymnasiums und das Maria-Seltmann-Haus in Angriff genommen werden. Der Altbau des Augustinus-Gymnasiums muss ebenso erst saniert werden wie die Stötznerschule und das Jugendzentrum. Auch beim Hauptbau des Kepler-Gymnasiums ist im Zuge der Generalsanierung eher an eine mittel- bis langfristige Umsetzung zu denken.

Die Clausnitzerschule in Weiden-Ost gehört zu den zehn Liegenschaften, auf deren Dächern die Stadt Photovoltaikanlagen installiert hat. Weitere sieben werden als ebenfalls geeignet eingestuft. Bild: Schönberger
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Photovoltaikanlagen finden sich bisher fast ausschließlich auf den Dächern von Schulen: Clausnitzer-, Gerhardinger-, Hammerweg-, Max-Reger-, Pestalozzi-, Real-, Gustl-Lang- und Montessorischule sowie FOS/BOS-Neubau und Bauhof. Nur bedingt geeignet sind Hans-Schelter-Schule und Elly-Heuss-Gymnasium wegen Verschattung sowie der 1970er Jahre-Bau des Augustinus-Gymnasiums. Gestalterisch nicht vertretbar, lautet hier die Begründung. Völlig ungeeignet sind eine Reihe von Objekten, die unter Denkmalschutz stehen wie Altes Rathaus, Altes Schulhaus oder Waldsassener Kasten. In einigen Fällen ist die Tragfähigkeit nicht gegeben (Sportstätten Realschule und Mehrzweckhalle oder auch Rehbühlschule).

SPD-Fraktionschef Roland Richter räumte in der kurzen Diskussion ein, dass man nach der ersten Euphorie bei der Photovoltaik auf der Stelle trete: "Wo es passt, sollte es aber gemacht werden." Reinhard Meier (Bürgerliste) verwies auch auf die Möglichkeit, dass die "BEON" Flächen anmieten würde. CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch empfahl, erst einmal die Tragfähigkeit zu prüfen. Einstimmig forderte der Finanzausschuss schließlich die Verwaltung auf, Vorschläge für die Umsetzung zu erarbeiten.

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