Stadtrat unterstützt Resolution des Bezirks
Mehr Geld für Flüchtlingshilfe gefordert

Die Hilfen sind nicht strittig, wohl aber die Finanzierung: Es gibt zahlreiche junge Flüchtlinge, die ohne nahe Verwandte nach Bayern gekommen sind. Solange sie minderjährig sind und sich in Einrichtungen der Jugendhilfe befinden, kommt der Freistaat für die Kosten auf. Häufig brauchen sie aber auch noch eine Betreuung, nachdem sie erwachsen geworden sind. Dann muss allein der Bezirk zahlen - und über die Umlage auch die Kommunen. Das soll sich nach dem Willen des Stadtrats ändern.

Einstimmig schloss sich das Gremium einer Resolution von Bezirkstagspräsident Franz Löffler an. Der hatte bereits im Oktober gefordert, dass der Freistaat auch für die Kosten bei Volljährigen aufkommt. Anfang Dezember habe dann ein Spitzengespräch eine vergleichsweise großzügigen Regelung gebracht, berichtete Sozialdezernent Hermann Hubmann dem Stadtrat. Nun beteilige sich der Freistaat mit 112 Millionen Euro. Aber: Weil das alles befristet und gedeckelt ist, gebe es noch immer keine volle Kostenübernahme. Die Stadt rechnet damit, ab Februar für 26 minderjährige und 30 volljährige unbegleitete Flüchtlinge zuständig zu sein. Ohne die Begleitung in die Selbstständigkeit auch über das 18. Lebensjahr hinaus werde Integration nicht gelingen.
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