Stefan Rank fordert Verwendungsnachweise
Bei Stiftungen Spenden im Blick

Die von der Stadt verwalteten Stiftungen führen eher mal ein Schattendasein. Dabei tun sie so viel Gutes. Da gibt es die Simultane Altalmosenstiftung und die Protestantische Armen- und Krankenstiftung. Am "reichsten" aber ist die Simultane Hospitalstiftung.

Sie ist zum Beispiel die Haupteinnahmequelle für den Betrieb des Maria-Seltmann-Hauses. Jahr für Jahr fließen dort 75 000 Euro. Mit 71 600 Euro fast ebenso viel sind zumindest im vergangenen Jahr auch Einzelzuweisungen an Bedürftige gezahlt worden. Das Sozialamt gibt in diesen Fällen eine Reihe von Empfehlungen ab. Diese werden dann von einem Spenderrat, dem unter Leitung von OB Kurt Seggewiß Vertreter des Stadtrats und der Verwaltung angehören, geprüft und beschlossen.

Bürgerlisten-Stadtrat Stefan Rank reicht das nicht. Er bemängelte zuletzt in der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses, dass es keine Verwendungsnachweise gebe. Man müsse doch wissen, was mit dem Geld passiere. Sinn einer Stiftung sei es, Geld auszugeben, sagte SPD-Fraktionschef Roland Richter. "Ich bin froh darüber." Verwendungsnachweise hält er nicht unbedingt für nötig. "Ich habe volles Vertrauen in die Prüfung." In einer Sitzung des Ausschusses im Frühjahr soll über die Thematik ein Bericht gegeben werden.
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