Uli Grötsch bei Jubilarehrung des SPD-Ortsverbands Stadtmitte
"Wir sind guten Mutes"

Auch Uli Grötsch (Vierter von links) gratuliert den Geehrten. Unter anderem auch Sema Tasali-Stoll (Zweite von rechts), die bei der Jubilarehrung der Genossen aus der Stadtmitte für zehn Jahre ausgezeichnet wird. Bild: Kunz

"Wir sind sozial gerechte Menschen", betont Sema Tasali-Stoll, Vorsitzende der SPD-Stadtmitte, die für ihre zehnjährige Mitgliedschaft gewürdigt wird. Der Ortsverein ehrt noch weitere Jubilare.

Die Mitgliederversammlung stand unter dem Motto "Deutschland kann mehr". Eine Partei, die immer nur auf eigene Egoismen oder auf Umfragen geschaut hätte, hätte niemals 154 Jahre überlebt wie die SPD, formulierte Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch.

Seit Angela Merkel Kanzlerin geworden sei, gebe sie wöchentliche Umfragen in Auftrag. "Wir hingegen sind eine Mitgliederpartei." Die Zeit sei spannend, die aktuelle Umfrage leider nicht so, "wie wir sie hätten". Aber 46 Prozent der Wähler seien ja noch unentschlossen. "Wir sind guten Mutes, dass wir die Werte bis zur Bundestagswahl noch einmal drehen können."

Grötsch glaubt an die Notwendigkeit eines Wechsels. "Die Resonanz der Menschen auf unser Wahlprogramm stimmt mich optimistisch." Dann wandte er sich der Weltpolitik zu. US-Präsident Donald Trump bezeichnete er als einen Mann, der "unter psychotischen Störungen leidet und an den wichtigsten Schalthebeln sitzt." Dann gebe es noch Kim Jong-Un und den türkischen Präsidenten, den man wirtschaftlich unter Druck setzen müsse. "Wir haben den wichtigsten Hebel in der Hand. Legen wir den Hebel um und nehmen die Hermes-Bürgschaften zurück." Grötsch sagte: "Ich weiß nicht, ob ich mich heuer in die Türkei traue. Wer sagt mir, dass ich da wieder heil herauskomme, nach meinen zahlreichen Äußerungen auf Facebook."

Für 40 Jahre wurden Bernhard Sollfrank und Hubert Hautmann ausgezeichnet, für 30 Jahre Margit Götz und Andrea Albert sowie für 10 Jahre Ralf Möhrle, Rudolf Ochs, Georg Roland und Matthias Holl.
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