14.09.2017 - 20:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Wahl auch mit Ausweis möglich – Per Brief bis 22.9. Kartenverluste üblich

Zwischendurch machte schon mal das Gerücht die Runde, große Teile der Bevölkerung in Weiden hätten keine Benachrichtigungskarten für die anstehenden Bundestagswahlen erhalten. Der stellvertretende Wahlleiter Reinhold Gailer kann diesen Eindruck nicht bestätigen. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien berichtete er, dass 20 bis 30 Nachforderungen völlig üblich seien. "Heuer sind es etwa doppelt so viele." Doch diese 50 oder 60 Karten sind angesichts von über 33 000 ausgegebenen Wahlbenachrichtigungen auch nicht die Welt.

von Volker Klitzing Kontakt Profil

Direkt mit der Sendung hat die Stadtverwaltung gar nichts zu tun. Die ist in den Händen eines Berliner Dienstleisters, der wiederum mit der Info-Post zusammenarbeitet. Und das war für den seit Jahrzehnten Wahl erprobten Gailer in diesem Jahr auch neu: Nachsendeanträge, so teilte er mit, würden von der Info-Post nicht bearbeitet.

Ansonsten gilt: Auch ohne Benachrichtigungskarte darf gewählt werden. Im Wahllokal reicht der Personalausweis und der Wähler erhält die notwendigen Unterlagen. Sehr gut entwickelt hat sich die Zahl der Wahlhelfer. "Nach einem Artikel im Neuen Tag haben wir inzwischen genügend", sagte Gailer. Die Zahl der inzwischen fast 8000 Briefwähler bezeichnete er als "recht ordentlich".

Der in einem Artikel am Donnerstag ("Wahlhelfer gesucht - und gefunden") genannte letzte Termin (20.9. um Mitternacht) gilt nur für den Onlineservice. Mit diesem können dann keine Briefwahlunterlagen mehr angefordert werden. Bei der Stadt selbst ist dies schriftlich oder persönlich bis 22.9., 18 Uhr, möglich.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.