12.04.2018 - 16:18 Uhr
Oberpfalz

Wegen Warnstreiks der Gewerkschaft Komba Notgruppe im "Tohu"

Am stärksten wirkte sich der Warnstreik der Komba am Donnerstag im städtischen Kinderhaus aus. Die Verantwortlichen des Tohuwabohu hatten die Eltern bereits am Vortag informiert, dass es nur eine Notgruppe geben werde (wir berichteten). "Alle gravierenden Fälle konnten aufgenommen werden", hieß es dazu. Die Weidener Thermenwelt dagegen, die am Vortag beim Warnstreik von Verdi für die Öffentlichkeit geschlossen werden musste, hatte ihre Pforten am Donnerstag wieder geöffnet.

Flagge zeigen für mehr Gehalt: 31 Mitglieder der Gewerkschaft Komba reisten am Donnerstag zur Kundgebung in Nürnberg. Bild: exb
von Jutta Porsche Kontakt Profil

"Keine Einschränkungen beim Dienstbetrieb" verkündete Pressesprecher Alois Kopp für alle übrigen städtischen Bereiche. Es gebe zwar "einige Streikende" in der Stadtkasse, im Bauamt, im Amt für öffentliche Ordnung und im Bauhof. Allerdings ohne große Auswirkungen. "Müllabfuhr und Straßenbau laufen ganz normal", versicherte auch Björn Scheffczyk, Leiter von Bauhof und Stadtgärtnerei.

31 Mitglieder der Gewerkschaft Komba hatten sich nach Angaben von Michael Weiß, Streikleiter des Kreisverbands Weiden, auf den Weg zur Kundgebung nach Nürnberg gemacht. Darunter Mitarbeiter aus den Bereichen Kinderhaus, Bauhof/Gärtnerei, Rathaus und Stadtwerke. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes fordern laut Weiß sechs Prozent mehr Lohn oder mindestens 200 Euro Gehaltserhöhung gemäß dem Motto: "Wer gute Arbeit leistet, muss dafür gut entlohnt werden."

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