Zusammenarbeiten für Perspektiven junger Menschen
Lob für Berufsagentur

Wie kann man jungen Menschen helfen, die es nicht reibungslos in die Ausbildung beziehungsweise in einen Beruf schaffen? Vor dieser Frage steht Weiden noch mehr als andere Kommunen, schließlich liegt hier die Arbeitslosigkeit Jugendlicher über dem bayerischen Durchschnitt. Ein Ansatzpunkt, um das zu ändern, soll eine Jugendberufsagentur sein. Stadt, Agentur für Arbeit und Jobcenter tun sich in ihr zusammen, um jungen Menschen Perspektiven und einen Berufsabschluss zu ermöglichen. Ein Vorhaben, das in der letzten Sitzung des Stadtrats in diesem Jahr auf einmütige Zustimmung stieß. Zumal die Kooperation die Stadt nichts extra kostet, wie Sozialdezernent Hermann Hubmann erklärte. "Wir müssen sowieso zusammenarbeiten."

Bisher gibt es die Jugendberufsagentur nur virtuell: die drei Leistungsträger versuchen, Zusammenarbeit und Abstimmung zu verbessern. Langfristig könnte sich für die neue Agentur auch ein eigener Raum finden lassen, womöglich als Teil des ebenfalls geplanten Sozialbürgerhauses. Reinhold Wildenauer (FDP) lobte das Projekt. Das Problem Jugendarbeitslosigkeit brenne allen auf den Nägeln. Umso wichtiger sei deshalb eine Vernetzung.
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