29.01.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Basketball Bayernliga Hamm Baskets ohne Wurfglück

Ohne Wurfglück: Die Erfolgsserie der Hamm Baskets reißt vor allem, weil die Offensive einen schlechten Tag erwischt.

Jan Selinger (Mitte) erzielte 16 Punkte und war bester Werfer der Hamm Baskets, die Heimniederlage gegen TTV Neustadt/Aisch konnte aber auch er nicht verhindern. Bild: Büttner
von Autor PTAProfil

Eine schwache Trefferquote bescherte den Hamm Baskets nach zuletzt sechs Siegen in Folge eine 53:65-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten TTV Neustadt/Aisch. "Wenn man ein offensiv so starkes Team wie Neustadt bei 65 Punkten hält, ist es schon bitter zu verlieren", meinte ein enttäuschter Trainer Roman Lang nach der Begegnung. Die Weidener Basketballer verharren damit auf Rang fünf der Bayernliga Gruppe Nord.

Dabei trafen in der Realschulturnhalle an sich zwei der offensivstärksten Mannschaften aufeinander. Doch weder die Gäste aus Mittelfranken, noch die Hamm Baskets fanden ihren gewohnten Rhythmus. 10:14 nach dem ersten Viertel, 29:28 zur Halbzeit und "nur" 37:45 nach drei Vierteln: Die Zwischenstände belegen, dass die Partie vor allem defensiv geprägt war.

"Wir haben von außen quasi gar nichts getroffen", monierte Lang. Nur zwei erfolgreiche Dreipunktwürfe aus etwa 20 Versuchen waren zu wenig, um gegen die körperlich robusten Gäste genügend Punkte zu erzielen. Erschwerend kam hinzu, dass Weiden auf Center Radek Jezek verzichten musste. Dessen im Spiel in Eckersdorf erlittene Sprunggelenksverletzung ließ einen Einsatz nicht zu, so dass Jan Selinger (16 Punkte) und Kapitän Daniel Waldhauser (11) unter dem Korb sowohl defensiv als auch offensiv Schwerstarbeit verrichten mussten.

"Letztlich war das auch ein Grund, warum am Ende Neustadt sich hat durchsetzen können", analysierte Lang. Vor allem deren Topscorer Aaron Lachner (21 Punkte) setzte sich, als bei Weiden die Kräfte schwanden, immer wieder geschickt durch, so dass sich der starke Aufsteiger im dritten Spielabschnitt einen Vorsprung erarbeiten konnte und diesen bis zum Spielende nicht mehr hergab.

"Positiv ist, dass wir eine Mannschaft, die im Schnitt 90 Punkte erzielt, bei 65 halten konnten", hob Lang hervor. "Das nehmen wir in die nächsten Begegnungen mit". Wenn dann "der Korb nicht wieder vernagelt ist", so Kapitän Daniel Waldhauser, "sind wir sicher auch wieder erfolgreich".

Hamm Baskets: Bortel (13), Fritsch (3), Gebert, Geiger (4), Groz, Ishchenko (4), Panzer (2), Ringer, Schubert, Schwarzmeier, Selinger (16), Waldhauser (11).

Wenn man ein offensiv so starkes Team wie Neustadt bei 65 Punkten hält, ist es schon bitter zu verlieren.Roman Lang, Trainer der Hamm Baskets

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