09.03.2018 - 21:54 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Basketball-Bayernliga Weiden muss aus Würzburg Punkte mitbringen

Vier Spieltage vor Schluss belegen die Hamm Baskets Weiden Rang fünf in der Bayernliga Nord. Dennoch richtet sich vor dem Gastspiel am Samstag bei der TG Würzburg II der Blick von Trainer Roman Lang nach unten. "Wir liegen nur einen Sieg vor Würzburg, die aktuell Drittletzter sind." Nur ein Sieg würde damit den Abstand auf die Abstiegsregion wahren, so dass "schon Druck auf uns lastet".

Jan Selinger (links) und seine Kollegen sollten aus Würzburg Punkte mitnehmen. Bild: G. Büttner
von Autor PTAProfil

Enges Tabellenbild

Der aktuell Vorletzte Eggolsheim hat bislang fünf Siege erreicht, Würzburg - der Gegner am Samstag - sowie Bamberg, Erlangen und Breitengüßbach je sieben Siege. Mit Kulmbach sind die Hamm Baskets punktgleich. "Es ist sehr eng in der Tabelle", warnt deshalb Trainer Roman Lang, zumal man erst nach dem Ende der Saison wisse, wie viele Mannschaften absteigen müssten.

Dass die Baskets nach unten blicken müssen, liegt an der Negativserie der Weidener Basketballer, die zuletzt fünf Mal in Folge sieglos blieben. Neben den Verletzungssorgen, auch gegen Würzburg muss man auf Center Radek Jezek verzichten, liegt dies auch an den unkonstanten Leistungen. Zuletzt gegen den Tabellenführer Bamberg waren die Weidener bis zur Halbzeitpause auf Augenhöhe, konnten dann jedoch nicht mehr zusetzen.

"Wir müssen siegen

"Es hilft nichts, wenn wir gut spielen. Wir müssen siegen", fordert Trainer Lang. Gegen Würzburg gelang dies in der Vorrunde erst nach Verlängerung mit 89:71. Die Unterfranken gewannen zuletzt das Würzburger Stadtduell gegen den SC Heuchelhof und siegten auch in Kulmbach mit 77:70. Angeführt von den Routiniers Lars Buss (18,6 Punkte pro Spiel) und Dean Jenko (11,7) sind die erfahrenen Gastgeber ein ernstzunehmender Gegner.

Trainer Roman Lang hofft, dass sein Aufbauspieler Patrik Bortel wieder gesund ist. Der Tscheche laboriert seit mehreren Wochen an einer Bänderverletzung, die ihn stark beeinträchtigt. "Wir müssen alles in die Waagschale werfen, wollen wir gewinnen", sagt Lang.

Der Kader: Waldhauser, Selinger, Fritsch, Geiger, Ringer, Gebert, Schwarzmeier, Schubert, Bortel, Panzer, Groz

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