23.03.2018 - 21:56 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Bayernliga Nord Aubstadt ein gefährlicher Gegner

Der Winter regiert weiter in der Oberpfalz, was für die Fußballer der SpVgg SV Weiden in nächster Zeit einiges an Mehrarbeit bedeutet. Zunächst richtet sich das Augenmerk aber auf eine überaus schwere Heimaufgabe.

Mittelfeldakteur Michael Busch (rechts) wird ebenso wie Stürmer Benjamin Werner erstmals nach längerer Verletzungspause auf der Ersatzbank der SpVgg SV Weiden Platz nehmen. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

Sollte an diesem Samstag (16 Uhr) gegen den TSV Aubstadt endlich die Heimpremiere im Sparda-Bank-Stadion stattfinden können, folgen danach intensive englische Wochen. Dreimal in Folge muss die SpVgg SV dann unter der Woche zu Nachholspielen antreten. "Es wird sicher nicht einfach, aber da müssen auch andere Teams durch. Das sind eben jetzt die Folgen aus diesen Wetterkapriolen", weiß Trainer Stefan Fink, dass gegen die äußeren Bedingungen nichts zu machen ist. "Um so mehr sind jetzt Kampf und Einsatz gefragt."

Der Weidener Cheftrainer wäre froh, nun endlich erstmals zu Hause antreten zu dürfen: "Wir wollen unbedingt jetzt auch in unserem Stadion spielen. Ich hoffe, dass es klappt, auch um im Rhythmus zu bleiben." Vor allem ist Fink auf Wiedergutmachung für die 0:3-Niederlage beim SV Viktoria Aschaffenburg aus, auch wenn er die Einbuße einzuschätzen weiß: "Aschaffenburg ist für mich der absolute Aufstiegsfavorit. Dort muss alles passen, um etwas mitzunehmen. Das war an diesem Tag nicht der Fall."

Gegen den hoch einzuschätzenden Tabellenvierten Aubstadt seien die Voraussetzungen ähnlich, "aber wir rechnen uns zu Hause schon etwas aus", meint Fink. "Es gilt vor allem, die individuellen Fehler abzustellen, welche uns auch im letzten Jahr oft um den Ertrag gebracht haben."

In der Tat gibt mit dem TSV Aubstadt ein weiterer Kandidat für den Regionalligaaufstieg seine Visitenkarte in Weiden ab. Die Mannschaft von Trainer Josef Francic ist auf Tuchfühlung zu den Spitzenplätzen und kann sich vor allem auf ihre hervorragende Defensive (nur 23 Gegentore) verlassen. Im Hinspiel unterlagen die Schwarz-Blauen glatt mit 0:4 gegen die seit Jahren mit einem kaum veränderten Kader im Spitzenfeld der Bayernliga etablierten Unterfranken.

Personell gibt es bei der SpVgg SV wenig Veränderungen, da Martin Polom wegen seiner Mittelohrentzündung pausieren muss. Auch Florian Reich muss wegen einer Grippe passen, zudem schleppt Florian Rupprecht einen Infekt mit sich herum, weswegen sein Einsatz fraglich ist.

Womöglich kehren Benjamin Werner und Michael Busch in den Kader zurück. Für sie hat Fink eine "Jokerrolle für 15 bis 20 Minuten" angedacht.

Es wird sicher nicht einfach, aber da müssen auch andere Teams durch. Das sind eben jetzt die Folgen aus diesen Wetterkapriolen.Stefan Fink über die bevorstehenden englischen Wochen
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