31.12.2004 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils am Sonntag gegen Essen mit Änderungen Starke Moskitos

von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Gelingt den Blue Devils ein erfolgreicher Start ins Jahr 2005? Die Antwort auf diese Frage geben die Weidener Kufencracks am Sonntag ab 18.30 Uhr im Heimspiel gegen die Moskitos aus Essen, die sich nach schwachem Saisonstart gefangen haben und inzwischen ein Kandidat für die Play-off-Teilnahme sind.

Bei den Blue Devils gibt es gegenüber dem Match am Donnerstag in Landshut wieder einige Veränderungen. Falls nichts dazwischen kommt, steht Förderlizenz-Goalie Lukas Lang - sein Vertrag in Nürnberg wurde um zwei Jahre verlängert - zwischen den Pfosten. Nach seinen internationalen Einsätzen mit der deutschen U18-Nationalmannschaft (Fünf-Nationen-Turnier in der Schweiz) greift auch Florian Ondruschka wieder ins Geschehen ein.

Fehlen wird neben dem verletzten Florian Bartels der gesperrte Stephan Hagn. Der 25-jährige Stürmer hat für seine Matchstrafe in Kaufbeuren fünf Spiele Sperre aufgebrummt bekommen. Hagn ist damit erst wieder am 16. Januar im Heimspiel gegen Crimmitschau spielberechtigt, falls ein eventueller Einspruch ohne Erfolg bleibt. "Vielleicht können wir erwirken, dass zwei Spiele der Sperre zur Bewährung ausgesetzt werden", sagte der dritte Vorsitzender Jürgen Lehner am Donnerstag.

Nach großen Startschwierigkeiten (nur drei Siege in den ersten 14 Partien) stechen die Moskitos inzwischen kräftig zu. Seit dem 15. Spieltag gab es nur noch fünf Niederlagen und vor dem Donnerstag-Spieltag lag Essen auf Rang neun, lediglich drei Zähler hinter dem Achten Bremerhaven.

Den Aufschwung der Truppe von Trainer Toni Krinner haben zwei personelle Veränderungen maßgeblich beeinflusst. Zunächst wurde der enttäuschende Amerikaner Brian McCullough (ein Tor in acht Spielen) gefeuert und mit Peter Zingoni ein Mann verpflichtet, der sich als echte Verstärkung erwiesen hat. Allerdings liegt Zingoni seit dem brutalen Foul des Tölzers Anton Prommersberger am 17. Dezember auf Eis: Ausgeschlagene Zähne, Gehirnerschütterung, fast abgetrennte Oberlippe und Knieverletzung lautet die Auflistung der Blessuren. Die zweite wichtige Entscheidung war die Trennung von Petter Rönnquist, Ex-Nationaltorwart aus Schweden. Rönnquist hatte jedoch die Sicherheit vermissen lassen, die Nachfolger Leonhard Wild (Hamburg) in den letzten Wochen ausstrahlt.

Fest steht, dass die Partie am Sonntag ein hartes Stück Arbeit für die Devils wird. Denn Essen ist nicht mehr mit dem Team zu vergleichen, die am 6. Spieltag in Weiden mit 4:6 unterlag.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.