30.03.2018 - 20:42 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Die SpVgg SV Weiden ist damit im Abstiegskampf richtig angekommen Punkte wären so wichtig

Niederlage am Mittwoch im Derby gegen Ammerthal: Die SpVgg SV Weiden ist damit im Abstiegskampf richtig angekommen. Am Osterwochenende hofft die Fink-Truppe, die zwei Mal ran muss, aber auf einen Befreiungsschlag.

Christoph Hegenbart (unten, SpVgg SV Weiden) grätscht gegen den Ammerthaler Friedrich Lieder. Die Truppe von Trainer Stefan Fink ging am Mittwoch im Derby gegen die DJK Ammerthal als Verlierer vom Platz. Über Ostern müssen die Weidener zwei Mal auswärts antreten, hoffen aber trotzdem auf etwas Zählbares. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

Stressige Ostern für die SpVgg SV Weiden. Aufgrund des witterungsbedingten verspäteten Saisonstarts und den einhergehenden Nachholspielen ist der Terminkalender der Wasserwerk-Elf eng gestrickt. Über die Feiertage warten zwei schwere Auswärtspartien auf die Schützlinge von Stefan Fink. Am Ostersamstag um 15 Uhr geht es bei der DJK Don Bosco Bamberg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Relegationsplätze. Am Ostermontag findet um 15 Uhr das Nachholspiel beim Tabellensiebten SpVgg Ansbach statt.

"Drei Spiele in sechs Tagen sind natürlich hart. Aufgrund unserer Ausfälle und des Tabellenstandes müssen wir uns mit dem Aufgebot durchkämpfen, das zur Verfügung steht. Es entscheidet sich jetzt viel im Kopf. Regeneration ist aufgrund des Kräfteverschleißes das A und O", sagt Fink.

Heißer Fight

"Gerade in Bamberg dürfen wir uns auf einen heißen Fight einstellen. Ein Sieg wäre ein Befreiungsschlag, aber auch mit einem Auswärtspunkt könnten wir leben, um den Abstand zu halten. Dazu haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen," umschreibt der Trainer sein Ziel für den Samstag. Am Mittwoch verpassten es die Schwarz-Blauen, diesen Befreiungsschlag im Oberpfalzderby zu setzen. Im Gegenteil, die DJK Ammerthal setzte sich mit drei Punkten von der SpVgg SV ab. "Wir machen uns zu viel Druck. Wichtig ist neben den frischen Beinen auch ein frischer Kopf. Den hatten wir am Mittwoch nicht", blickt Fink zurück.

Gefährlicher Torjäger

Die DJK Don Bosco Bamberg liegt aktuell nur zwei Punkte hinter der SpVgg SV auf Platz 15 in der gefährdeten Relegations-Zone. Bei einer Niederlage würde die SpVgg SV erstmals in dieser Saison unter den Strich rutschen.

Im Hinspiel erlebten die Max-Reger-Städter einen rabenschwarzen Abend und unterlagen mit 0:5 im Sparda-Bank-Stadion. Am Montag bei der SpVgg Ansbach richtet sich das Augenmerk vor allem auf Torjäger Patrick Kroiß, der mit 17 Treffern den dritten Platz in der Torschützenliste der Bayernliga Nord belegt.

Nichts Neues gibt es auf dem personellen Sektor. Sowohl Johannes Scherm als auch Adam Hajek bekamen eine satte Strafe von vier Spielen für ihre Platzverweise aus der Partie gegen den TSV Aubstadt aufgebrummt und fehlen am Wochenende.

"Ich finde die Sperren schon sehr hart, weil vor allem der Platzverweis für Scherm diskussionswürdig war. Die beiden Ausfälle schmerzen, aber wir müssen die Situation annehmen wie sie ist und wollen nicht jammern. Wir müssen abwarten, ob unser Einspruch etwas bewirken kann" bezieht Fink Stellung zu den beiden Sportgerichtsurteilen.

Neben Stefan Graf und Dominik Forster, für die die Saison ohnehin beendet ist, füllt auch Martin Polom wegen einer Mittelohrentzündung das Lazarett.

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