29.08.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Dreifachsieger im Tennis Fred Böckl räumt richtig ab

Bei den nationalen deutschen Meisterschaften in Bad Neuenahr dominierte der Titelverteidiger Fred Böckl, wie selten ein Spieler zuvor. Trotz starker Konkurrenz aus dem neu dazu gekommenen Jahrgang 1952 dominierte der Weidener die komplett angetretene deutsche Elite im 128er Feld der Altersklasse 65 nach Belieben. Maximal vier Spiele gab der Weltranglistenvierte in allen sechs gespielten Runden ab. Mit einem deutlichen 6:2 und 6:2 gegen Dan Nemes holte sich der Weidener bereits den siebten Deutschen Meistertitel im Einzel und untermauerte auch im Jahr 2017 seine Spitzenposition im deutschen Tennis der AK 65.

Fred Böckl in Aktion: Der weidener war in den vergangenen Wochen sehr erfolgreich unterwegs. Bild: pmö
von Autor PMÖProfil

Bereits im Halbfinale gegen den Nürnberger Wolfgang Petry bestimmte Böckl das Geschehen und gewann überlegen mit 6:2 und 6:1. In dem mit großer Spannung erwarteten Finale traf er auf den Geheimfavoriten Dan Nemes, der im Vorjahr noch die AK 60 beherrschte, und im Halbfinale Deutschlands Nummer zwei, Gerd Dahmen, mit 6:0 und 6:3 besiegt hatte.

Schon zwei Tage später startete Fred Böckl beim Weltranglistenturnier der Kategorie 1 in Bad Breisig. Auch hier marschierte er im 64er- Feld ohne Satzverlust ins Finale. Dort musste er hart kämpfen, ehe er Rainer Friemel, Nummer drei des DTB und Nummer acht der Weltrangliste, mit 6:2,4:6 und 6:2 besiegte.

Wiederum nur zwei Tage später begannen die Internationalen Meisterschaften von Deutschland in Rottach-Egern. Hier glichen die Ergebnisse denen der zwei vorangegangenen Turniere. Dort erwies sich im Halbfinale der stark aufspielende und unermüdlich kämpfende Riccardo Cianti als ebenbürtiger Gegner. Nach erstmals verlorenem ersten Satz (4:6) mobilisierte der Weidener die letzten Kräfte und rang den Italiener trotz einsetzenden Wadenkrämpfen noch mit 6:3 und 6:3 nieder. Am Finaltag zeigte sich Fred Böckl nach intensiver Physiobehandlung wieder von seiner besten Seite. Bei wesentlich kühleren Temperaturen schlug er den an Position zwei gesetzten Weltranglistenachten Wolfgang Metzner klar und deutlich mit 6:2 und 6:0. Mit seinem Partner Max Schwelberger (Österreich) holte sich Böckl auch noch den Titel im Doppel.

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