02.03.2018 - 23:40 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Eishockey: Blue Devils treffen auf Tilburg Weidener bleiben trotz 6:4-Sieg gegen Peiting Achter

Die Entscheidung ist schon am vorletzten Spieltag der Meisterrunde gefallen: Der Sieg gegen Peiting hilft den Blue Devils nicht mehr für eine bessere Platzierung, sie bleiben Achter hinter Regensburg. Damit geht's in der ersten Play-off-Runde in die Niederlande zu den Tilburg Trappers.

Die Blue Devils gewannen das letzte Meisterrunden-Heimspiel gegen den EC Peiting mit 6:4. Hier zieht Marcel Waldowsky (links) den Gästespielern Dominic Krabbat und Simon Maier davon. Bild: Gebert
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die Ausgangslage vor dem letzten Meisterrunden-Wochenende war klar: Die Blue Devils brauchen sechs Punkte und der EV Regensburg muss leer ausgehen - nur in diesem Fall wären die Weidener in der Tabelle noch am Oberpfälzer Rivale vorbeigezogen. Doch das hat sich schon am Freitagabend erledigt. Die Blue Devils erfüllten mit dem 6:4 (3:0, 2:2, 1:2) gegen den EC Peiting zwar Teil eins der Pflicht, doch Regensburg spielte nicht mit. Die Eisbären besiegten den EV Landshut mit 4:2 und sind damit nicht mehr von Rang sieben zu verdrängen.

Als "typisch Blue Devils", die wieder einmal ihre zwei Gesichter zeigten, kann man das letzte Heimspiel in der Meisterrunde bezeichnen. 5:0 führten die Weidener Mitte des Spiels, und dennoch mussten sie noch um den Sieg zittern. Peiting kam auf ein Tor heran und erst 1,7 Sekunden vor der Schlusssirene machte Josef Straka mit dem "empty-net-goal" zum 6:4 alles klar.

"Bis zum 5:0 hatten wir alles im Griff, doch dann gab es wieder einige Faktoren, die gestört haben. Dadurch haben wir Peiting ins Spiel zurückkommen lassen. Jetzt gilt die Konzentration dem Spiel am Sonntag in Landshut. Das ist ein gutes Vorbereitungsspiel für Tilburg", sagte Devils-Trainer Ken Latta. Gästecoach Sebastian Buchwieser, dessen Mannschaft schon als Fünfter feststand, meinte, sein Team "hat heute gesehen, dass es mit Lari-Fari nicht geht. Bis Mitte des Spiels haben wir ganz schlecht ausgesehen."

Im ersten Drittel schossen Adam Schusser (7. Minute), Marcel Wal-dowsky (9.) und Barry Noe (13./Überzahl) eine klar 3:0-Führung heraus. Als Tom Pauker (24.) und Josef Straka (27.) auf 5:0 erhöht hatten, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch die Weidener waren sich ihrer Sache zu sicher und wurden in der Defensive nachlässig. Peiting nahm die Einladung an und kam durch Brad Miller (31./Überzahl), Manuel Bartsch (34.), Thomas Heger (56.) und Milan Kostourek (56.) auf 4:5 heran. Als Buchwieser seinen Keeper vom Eis nahm, traf Tom Pauker 30 Sekunden vor Schluss aus kurzer Distanz zunächst nur den Pfosten, ehe Josef Straka 1,7 Sekunden vor dem Ende das Zittern beendete.

Deggendorf ist Meister

In der Oberliga Süd sind am Freitag auch fast alle anderen Entscheidungen gefallen. Der Deggendorfer SC gewann das Top-Spiel gegen die Selber Wölfe mit 4:3 und steht damit als Meister fest, da Rosenheim in Sonthofen mit 2:5 unterlag. Im Fernduell geht es für die punktgleichen Selber und Rosenheim am Sonntag um die Plätze zwei und drei. Dahinter sind für Landshut (4.), Peiting (5.), Sonthofen (6.) Regensburg (7.) und Weiden (8.) die Abschlussplatzierung fix.Blue Devils Weiden: Wiedemann - Hendrikson, Noe, Herbst, Schusser, Heider, Schreyer, Lehner - Waldows-ky, Abercrombie, Pauker, Heinisch, Straka, Stähle, Pronath, Kirchberger, Zellner, Siller

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