18.10.2017 - 23:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Eishockey: Blue Devils Weiden Zweites Derby gegen die Wölfe

Auch die Starbulls Rosen-heim sind nicht unschlagbar! Am 6. Spieltag hat der DEL2-Absteiger als letzter der 12 Klubs der Oberliga Süd die weiße Weste verloren. Die Blue Devils liegen weiter direkt hinter den "Top 5" und freuen sich auf das nächste Derby.

Am Freitag um 20 Uhr steigt in der Hans-Schröpf-Arena das zweite Derby in dieser Saison zwischen den Blue Devils und den Selber Wölfen. Vor zwei Wochen bejubelten die Weidener (von links Ralf Herbst, Michael Kirchberger, Barry Noe und Martin Heinisch) in Selb einen 4:3-Erfolg. Bild: Gebert
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Nach vier Spielen waren in der Oberliga Süd nur noch der Deggendorfer SC und die Starbulls Rosenheim ohne Punktverlust. Dann erwischte es zunächst die Niederbayern in Selb (0:4) und zwei Tage später den DEL2-Absteiger in Landshut (1:4). Mit jeweils 15 Zählern führen jetzt der EC Peiting, Rosenheim und Deggendorf die Tabelle vor dem EV Regensburg und den Selber Wölfen (beide 12) an.

Am Freitag Derby

Dank ihrer Auswärtsstärke - 3 Spiele, 3 Siege, 8 Punkte - liegen die Blue Devils mit 10 Zählern auf Rang sechs. Am Freitag bietet sich die Chance, mit einem Dreier im ewig jungen Derby gegen Selb den Rivalen aus Oberfranken zu überholen. Dass die Weidener gegen die Wölfe längst nicht mehr chancenlos sind, bewiesen sie vor zwei Wochen, als sie in Selb mit 4:3 gewannen. In der heimischen Hans-Schröpf-Arena allerdings hat das Team von Trainer Milan Mazanec noch nicht überzeugt. Neben dem Penalty-Sieg gegen Memmingen setzte es zwei klare Niederlagen. Am Sonntag müssen die Blue Devils dann zum Neuling ECDC Memmingen (8./7 Punkte).

Nach dem Fehlstart mit drei Pleiten ist der EV Landshut (7./9) in Schwung gekommen. War der Sieg gegen das alleine noch punktlose Schlusslicht TEV Miesbach eine Pflichtübung, so zeigte die Mannschaft von Axel Kammerer am vergangenen Wochenende, dass mit ihr zu rechnen ist: Das 4:3 in der Regensburger Donau-Arena und vor allem das 4:1 im Traditionsduell der ehemaligen Deutschen Meister gegen Rosenheim waren Ausrufezeichen. Nun kommt am Freitag Spitzenreiter Peiting nach Landshut.

Der schwach gestartete EV Lindau (10./4) hat bereits in dieser frühen Saisonphase personell nachgerüstet. Neu sind Goalie David Zabolotny vom polnischen Erstligisten Jastrzebie und Rückkehrer Jeff Smith. Der US-Amerikaner führte sich in den beiden Duellen mit Memmingen - zu Hause 5:7, auswärts 4:0 - mit zwei Toren und drei Assists gleich gut ein. Auch Rosenheim ist auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hat den 30-jährigen Verteidiger Manuel Neumann von Nord-Oberligist EV Duisburg verpflichtet.

Straka und Heinisch top

Die tollen Leistungen der Weidener Paradereihe - Josef Straka, Martin Heinisch und Marcel Waldowsky - schlagen sich auch in den Statistiken der Oberliga Süd nieder. Straka führt mit 16 Punkten die Scorerliste vor den Regensburgern Arnoldas Bosas (15) und Nikola Gajovsky (14) sowie Heinisch (13) an. Waldowsky liegt mit 10 Punkten auf Rang 16. In der Torschützenliste liegt Heinisch mit neun Treffern in Front. Es folgen Bosas (8) sowie der Selber Kyle Piwowarczyk und der Memminger Petr Haluza (beide 7).Eishockey: Oberliga Süd

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