Eishockey
Devils vor drei wichtigen Spielen

Die Blue Devils stehen vor drei enorm wichtigen Spielen. Auftakt ist am Freitag in Schönheide (Szene vom 7:5-Heimsieg der Weidener am 11. November). Weiter geht es am Sonntag zu Hause gegen Höchstadt und am Mittwoch folgt das Nachholspiel in Sonthofen. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
01.12.2016
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In der Oberliga Süd ist gut die Hälfte der Hauptrunde absolviert und die Tabelle zeigt weitgehend das im Vorfeld erwartete Bild. Mit den Selber Wölfen und dem EV Regensburg marschieren zwei der Top-Favoriten vorneweg. Die Blue Devils liegen auf Rang sieben.

Nach 17 von 32 Spielen ist der VER Selb (1./45 Punkte) das Maß aller Dinge in der Oberliga Süd. 16 Siege - zuletzt 13 in Folge - stehen auf dem Konto der Mannschaft von Trainer Henry Thom. Nach durchwachsenem Start ist auch der letztjährige Hauptrunden-Primus EV Regensburg (2./39) in die Spur gekommen. In den letzten zehn Partien gab es nur eine Niederlage (2:4 in Selb). Auch der EC Bad Tölz (3./35) hat sich unter den "Top 4" etabliert.

Top-Spiel in Bad Tölz

Das Top-Spiel des Wochenendes steigt am Sonntag in der Tölzer Hacker-Pschorr-Arena: Die heimstarken Löwen (acht Siege, eine Niederlage) erwarten den auswärts noch ungeschlagenen Spitzenreiter Selb. Eine Bewährungsprobe für die Oberfranken, die zwei Tage zuvor den immer mehr abbauenden Deggendorfer SC (5./28) empfangen. Die Niederbayern, in der ersten Saisonphase vier Mal Tabellenführer, haben nach der Länderspiel-Pause fünf der sechs Partien verloren.

Die Blue Devils Weiden (7./26/ein Spiel weniger) liegen punktemäßig im Soll, einen Grund zum Ausruhen gibt es für die Truppe von Trainer Markus Berwanger aber nicht. Der Rückstand auf Platz vier (Peiting/30) beträgt zwar lediglich vier, der Vorsprung auf Rang neun (Lindau/20) aber auch nur sechs Zähler. Ein Blick auf die Zwischenbilanz zeigt, wo bei den Oberpfälzern die Stärken und Schwächen liegen. Mit 70 Toren stellen die Weidener die drittbeste Offensive hinter den Top-Teams Selb (88) und Regensburg (79). Dagegen bedeuten die 63 Gegentreffer wie in der Tabelle den siebten Platz. Zuletzt setzte es in Peiting neun Stück.

Innerhalb von sechs Tagen stehen den Blue Devils drei enorm wichtige Partien ins Haus. Wenn sie im Kampf um Platz acht nicht unter Druck geraten wollen, sollten sie sich keinen Ausrutscher erlauben. Am Freitag treten die Weidener beim zu Hause punktlosen Schlusslicht EHV Schönheide (12./5) an, am Sonntag gastiert der Höchstadter EC (8./20) in der Hans-Schröpf-Arena und am Mittwoch, 7. Dezember, wird das Match beim ERC Sonthofen (11./11) nachgeholt. Drei Siege wären Gold wert, denn die folgenden drei Gegner heißen Bad Tölz, Selb und Regensburg.

Selber Überlegenheit

Die Überlegenheit der Selber Wölfe zeigt sich auch in der Scorerliste mit sechs Spielern unter den "Top 10". Mit jeweils 31 Punkten führen Kyle Piwowarczyk und Jared Mudryk vor Teamkollege Landon Gare und dem Regensburger William Trew (beide 30). Devils-Kapitän Ales Jirik (28) liegt an Position sieben, Matt Abercrombie (25) auf Rang zwölf. Bei den Torjägern hat der Deggendorfer Kyle Gibbons seine klare Führung eingebüßt. Jetzt liegt er zusammen mit dem Selber Achim Moosberger (beide 20 Tore) an der Spitze. Hinter Kyle Piwowarczyk (14) folgt Matt Abercrombie (13) auf Platz vier. Zweitbester Devils-Torschütze ist Ales Jirik (9).
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