13.04.2018 - 22:08 Uhr
Oberpfalz

Eishockey Einmal um die halbe Welt

Die Nachwuchsarbeit ist dem 1. EV Weiden pro Saison etwa 110 000 Euro wert. Doch neben den erheblichen Kosten erfordert der Spielbetrieb der Eishockey-Kids auch einen riesigen Aufwand. Hier die "etwas andere Statistik" (ohne Freundschaftsspiele):

Die Weidener Schüler jubeln (links Luca Schultes; rechts Jan-Erik Schmidt umarmt Torschützen Jens Maschke): Mindestens so lang wie auf dem Eis, waren sie auch auf den Straßen unterwegs. Bild: A. Schwarzmeier
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23 832 - was bedeutet diese Zahl? Das sind Kilometer, die die einzelnen Nachwuchsteams in der Saison 2017/18 bei 80 Auswärtsfahrten zurückgelegt haben, um ein Spiel oder ein Turnier zu absolvieren. Spitzenreiter ist die Jugend (U19) mit 6732 km. Die wäre aber locker von den Schülern (U16) übertroffen worden, wenn diese Mannschaft nicht bei einem Doppelspieltag sieben Mal am Spielort übernachtet hätte. Die Schüler kamen aber trotzdem noch auf 6192 km. Danach folgten die U12A und die U14 mit jeweils rund 3500 km. Vom zeitlichen Aufwand ganz zu schweigen. Die weiteste Fahrt ging übrigens nach Schwenningen (U16) mit 411 km Anreise.

Insgesamt wurden in der Punkterunde bei der U8 und U10 vier Heim- und zwölf Auswärtsturniere mit je drei Spielen bestritten. Von U12 bis zur U19 kam es zu 67 Heim- und 68 Auswärtspartien. Hinzu kommen Freundschaftspiele und viele Turniere, an denen teilgenommen wurde - unter anderem in Dresden, Karlsbad, Prag, Sokolov, Ostrov oder Pilsen.

Dabei gab es (ohne U8 Bambinis - in der Altersklasse gibt es keine Wertung der Spielergebnisse) 80 Siege, 6 Unentschieden und 73 Niederlagen. Die Young Blue Devils konnten über 732 Tore jubeln, mussten aber auch 692 Mal den Puck aus dem Kasten holen. Durchschnitt pro Spiel: 4,60 Treffer und 4,35 Gegentore.

Aber was noch wichtiger ist: Obwohl Eishockey oft als rauer Sport bezeichnet wird, gab es kaum nennenswerte Verletzungen während der Saison. Eine Platzwunde oder ein blauer Fleck ist für einen Eishockeyspieler ja keine Verletzung.

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