Eishockey
Endlich gegen den DSC punkten

Die Blue Devils (im Bild der mit 21 Treffern beste Weidener Torschütze Matt Abercrombie) wollen heute das erste Erfolgserlebnis in dieser Saison gegen den Deggendorfer SC feiern. Die ersten beiden Duelle entschieden die Niederbayern mit 4:3 und 5:1 für sich. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
03.01.2017
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Die Blue Devils haben in dieser Saison gegen zehn der elf Konkurrenten gepunktet. Auch gegen die Top-Teams Selb, Regensburg und Bad Tölz. Die Ausnahme ist der Deggendorfer SC, gegen den die Berwanger-Truppe zwei Mal leer ausging. Das wollen die Weidener am Dienstag im Heimspiel gegen die Niederbayern ändern.

Fünf Spieltage vor Ende der Vorrunde haben die Blue Devils (6./43 Punkte) die Qualifikation für die Meisterrunde der Oberliga Süd so gut wie in der Tasche. 13 Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenneunten ERC Sonthofen (30), zudem haben die Weidener gegenüber den Allgäuern den besseren direkten Vergleich. Die letzten Zweifel will die Truppe von Trainer Markus Berwanger am Dienstag (Beginn 20 Uhr) in der Hans-Schröpf-Arena gegen den Deggendorfer SC (5./45) ausräumen.

Das ist aber nicht die einzige Motivation. Nach zwei Niederlagen - 3:4 zu Hause und 1:5 in Deggendorf - wollen die Blue Devils endlich das erste Erfolgserlebnis gegen die Niederbayern in dieser Saison feiern. Ein weiterer Anreiz ist die Tabellensituation, denn mit einem Dreier können die Weidener am DSC vorbeiziehen. "Leider sind wir nicht in Bestbesetzung und müssen mit einer Rumpftruppe antreten. Aber wir werden alles versuchen", verspricht Trainer Markus Berwanger einen großen Kampf seiner Mannschaft.

Dem Coach der Blue Devils stehen heute exakt drei Reihen zur Verfügung. Neben dem gesperrten David Hajek fehlen die verletzten Daniel Willaschek (Schulterverletzung) und Marcel Waldowsky (Gehirnerschütterung). Beide werden frühestens in einer Woche mit leichtem Training beginnen. Auch Förderlizenzspieler Patrik-Oliver Rypar steht diesmal nicht zur Verfügung.

Dafür kommt aus Bayreuth Rypars Teamkollege Marvin Neher, um die durch die Ausfälle von Hajek und Willaschek dezimierte Abwehr aufzufüllen. Der 19-jährige Neher, der am vergangenen Freitag beim 8:4-Erfolg in Schönheide einen guten Einstand gab, verteidigt an der Seite von Routinier Daniel Sevo. Der sechste Abwehrmann ist der etatmäßige Stürmer Thomas Schreier, dessen Allrounderqualitäten wieder einmal gefragt sind. Im Sturm nimmt der zuletzt gesperrte Marko Babic wieder seinen Platz neben Ales Jirik und Martin Heinisch ein. Im Tor steht Förderlizenzgoalie Philip Lehr.

Eine starke Torhüter- und eine disziplinierte Defensivleistung werden heute nötig sein, um die gefährliche Deggendorfer Offensive um den US-Amerikaner Kyle Gibbons (48 Scorerpunkte) und den Kanadier Curtis Leinweber (47) in Schach zu halten. "Das Duo ist der Dreh- und Angelpunkt im Deggendorfer Spiel", weiß Berwanger. Leinweber glänzt als Vorbereiter (36 Assists), Gibbons als Vollstrecker (29 Tore).

Aufgebot Blue Devils: Lehr, Hönkhaus - Herbst, Nägele, Sevo, Neher, Synowiec, Schreier - Babic, Jirik, Heinisch, Siller, Abercrombie, Schmid, Kirchberger, Zellner, Schreyer

Das Duo ist der Dreh- und Angelpunkt im Deggendorfer Spiel.Devils-Trainer Markus Berwanger über Kyle Gibbons und Curtis Leinweber
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