Eishockey
Gegen "Löwen" und "Wölfe"

Der Goalie-Fight zwischen Philip Lehr (rechts) und Sebastian Stefaniszin war der Höhepunkt beim ersten Derby der Blue Devils in Selb. Ob Förderlizenz-Torwart Lehr auch am Sonntag den Weidener Kasten hüten wird, entscheidet sich kurzfristig. Am Freitag um 20 Uhr empfangen die Blue Devils den EC Bad Tölz. Bild: Gebert
Sport
Weiden in der Oberpfalz
09.12.2016
100
0

"Tierisches" Wochenende für die Blue Devils: Die Weidener bekommen es am Freitag mit "Löwen" und am Sonntag mit "Wölfen" zu tun. Beide Gegner gehören zu den "Top 3" der Oberliga Süd.

Für die Blue Devils kommt es in den nächsten Wochen knüppeldick: Nicht nur wegen der hohen Belastung (noch acht Spiele in diesem Jahr), sondern auch, was die Qualität der Gegner betrifft. Das Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen den Tabellendritten Tölzer "Löwen" ist der Auftakt der Serie gegen die vier Top-Teams. Am Sonntag um 18 Uhr steigt das Derby bei den zweitplatzierten Selber "Wölfen". Weiter geht's dann am Freitag, 16. Dezember, zu Hause gegen Spitzenreiter EV Regensburg und am Sonntag, 18. Dezember, beim Vierten Deggendorf.

"Das wird eine schwere Aufgabe. Tölz hat eine gute Mannschaft und ist der erste Verfolger des punktgleichen Führungsduos Regensburg und Selb. Doch wir sind zu Hause gut drauf, spielen hier gutes und erfolgreiches Eishockey", sagt Devils-Trainer Markus Berwanger, der sich gegen das Team seines Freundes Axel Kammerer schon etwas ausrechnet. Das Hinspiel verloren die Oberpfälzer unglücklich mit 2:3, lieferten aber eines ihrer besten Auswärtsspiele ab. Die Tölzer werden wahrscheinlich mit vier Sturmreihen spielen, deshalb plant auch Berwanger mit vier Angriffsblöcken. Wenn Förderlizenz-Spieler Patrik-Oliver Rypar nicht zur Verfügung steht, stürmt Nachwuchsakteur Kevin Kroschinski mit Lukas Zellner und Mirko Schreyer. Zwischen den Posten steht am Freitag Förderlizenz-Goalie Philip Lehr.

Ob Lehr auch am Sonntag in Selb, wo er sich beim ersten Gastspiel einen Goalie-Fight mit Kollege Sebastian Stefaniszin lieferte, das Tor hütet, will Berwanger nach dem Match gegen Bad Tölz entscheiden. Das erste Derby in Oberfranken verloren die Blue Devils mit 3:8. "Damals waren wir kraftlos", blickt Berwanger zurück. Der Weidener Coach weiß, dass der Nachbarrivale auch diesmal der Favorit ist. Zumal die "Wölfe" nach dem Ende der Erfolgsserie (nach 13 Siegen gab es zuletzt zwei Niederlagen) und dem Verlust der Tabellenführung besonders motiviert sein werden. "Wenn wir in Selb etwas holen wollen, muss alles passen. Wir brauchen Glück, einen guten Torhüter und einen guten Schiedsrichter", erklärte Berwanger.

Blue Devils: Lehr, Hönkhaus, Huber - Herbst, Nägele, Hajek, Sevo, Willaschek, Synowiec - Babic, Jirik, Heinisch, Siller, Abercrombie, Schmid, Waldowsky, Kirchberger, Schreier, Schreyer, Zellner, Rypar, Kroschinski
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.