14.02.2018 - 20:00 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Eishockey: Oberliga Süd Kampf um die besten Play-off-Plätze

Sechs Spieltage vor Ende der Meisterrunde prägen spannende Positionskämpfe das Geschehen in der Oberliga Süd. Das Spitzenduo ist punktgleich, dahinter sind drei Pärchen nur durch drei beziehungsweise vier Zähler getrennt.

Die Blue Devils (links Matt Abercrombie bei der Partie in Selb) haben die Hoffnung auf Platz sieben noch nicht aufgegeben. Am Wochenende treffen die Weidener auf Rosenheim und Sonthofen. Bild: Gebert
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Die Starbulls Rosenheim (1./87 Punkte) haben ihren Vorsprung an der Spitze eingebüßt. Der Deggendorfer SC (2./87), mit 20 von 24 möglichen Zählern das erfolgreichste Team der Meisterrunde, zog durch ein Sechs-Punkte-Wochenende mit dem DEL2-Absteiger gleich. Die eh schon starken Niederbayern sind durch die Verpflichtung des langjährigen DEL-Profis René Röthke noch stärker geworden. Die Bilanz des 35-Jährigen spricht für sich: In sechs Spielen traf Röthke zehn Mal ins Schwarze. Die Blue Devils Weiden besiegte er am vergangenen Sonntag mit vier Toren im Alleingang.

Selb: Verletzungspech

Ob die Selber Wölfe (3./83) oder der EV Landshut (4./80) noch in den Kampf um Platz eins eingreifen können, entscheidet sich vielleicht schon am kommenden Wochenende. Die Oberfranken empfangen zunächst den unbequemen ERC Sonthofen und müssen dann nach Rosenheim, der EVL erwartet Deggendorf zum Niederbayern-Derby und am Sonntag geht's nach Peiting. Bei Selb hat übrigens erneut das Verletzungspech zugeschlagen. Nach Niklas Deske und Förderlizenzspieler Konstantin Kessler von den Lausitzer Füchsen hat es den nächsten Keeper erwischt. Manuel Kümpel zog sich am Sonntag beim 2:4 in Landshut eine Knieverletzung zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus. In der 37. Minute gab der 18-jährige Nachwuchsgoalie Timon Bätge sein Oberliga-Debüt.

Um Platz fünf liefern sich der EC Peiting (5./70) und der ERC Sonthofen (6./67) ein Fernduell, wobei der EC zuletzt nur zwei und die Allgäuer sogar nur einen Zähler holten. Allerdings fuhr Peiting die zwei Punkte durch das 4:3 nach Verlängerung gegen Spitzenreiter Rosenheim ein. Auch um Rang sieben tobt ein Zweikampf: Der EV Regensburg (7./54) und die Blue Devils Weiden (8./50) wollen diesen Platz unbedingt erreichen, um in der ersten Play-off-Runde den Tilburg Trappers aus dem Weg zu gehen. Nicht nur wegen der weiten Reise, sondern auch aufgrund der vermeintlichen Übermacht der Niederländer. Der amtierende Oberliga-Meister führt die Nord-Staffel mit 23 Punkten Vorsprung an.

Weiden gegen Rosenheim

Für die Blue Devils gab es nach dem 7:5 in Regensburg sofort wieder einen Rückschlag. Vier Röthke-Tore sorgten für das 3:4 gegen Deggendorf. Am Freitag empfängt die Truppe von Trainer Ken Latta die Starbulls Rosenheim und am Sonntag geht's nach Sonthofen. Beim EV Regensburg gab es in der Pressekonferenz nach dem Oberpfalzderby eine Überraschung: Trainer Igor Pavlov brachte Kapitän Peter Flache sowie dessen Assistenten Nikola Gajovsky und Franz Mangold mit. Das Trio versprach Besserung in Sachen Einstellung. Zwei Tage später zeigte der EVR beim 6:5 nach Verlängerung in Sonthofen tatsächlich einen Aufwärtstrend. Am Wochenende treffen die Eisbären auf Peiting und Deggendorf.Meisterrunde, 9. Spieltag

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