17.05.2018 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

Für Weidener zählen nur drei Punkte Sieg muss her - und die Schützenhilfe aus Holzkirchen

Die SpVgg SV Weiden braucht heute in Hof unbedingt einen Sieg und die Schützenhilfe einer anderen Mannschaft. Dann ist das Team von Florian Schrepel gerettet und spielt auch in der nächsten Saison wieder in der Bayernliga.

Der Weidener Ondrej Brusch traf beim 3:1-Sieg gegen die Würzburger Kickers II zweimal. Auch nach dem Schlusspfiff in Hof möchte der SpVgg-SV-Spieler wieder einen Salto, dann für den Klassenerhalt, auf den Rasen zaubern. Bild: A. Schwarzmeier
von Sebastian SchellProfil

Letzter Spieltag in der Bayernliga Nord: Für die SpVgg SV Weiden ist heute - Anstoß um 18.30 Uhr - auf der Grünen Au bei der SpVgg Bayern Hof ein Sieg unbedingt notwendig, um die theoretische Chance zu wahren, als bester Tabellenvierzehnter der beiden Bayernligen über die Ziellinie zu gehen. Spätestens nach dem Abpfiff geht der Blick der Fans zur Partie des direkten Konkurrenten der Südstaffel, der zweiten Mannschaft des TSV 1860 München. Wenn die "kleinen Löwen" beim TuS Holzkirchen punktlos bleiben, hat die Mannschaft von Trainer Florian Schrepel den direkten Klassenerhalt in der Tasche.

"Wir sind in den letzten Wochen ganz gut damit gefahren, dass wir auf uns schauen. Wenn wir nicht unsere Leistung abrufen, interessiert das Ergebnis aus Holzkirchen sowieso niemand. Deswegen werden wir wie zuletzt auf Sieg spielen, um unsere Serie zu verteidigen", so der Weidener Interimstrainer. Nach 13 Punkten aus fünf ungeschlagenen Partien keimt am Wasserwerk wieder Hoffnung auf, die Liga auf direktem Weg zu erhalten.

Doch nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Spielweise der Max-Reger-Städter stimmte zuletzt. Souveräne 3:1-Erfolge wie gegen die DJK Gebenbach und die Würzburger Kickers II hatten vorher Seltenheitswert. "Die Jungs machen das im Moment wirklich gut, weil sich jeder in das System integriert und offensiv wie defensiv mitarbeitet. Wir sind nach hinten stabiler und vorne machen wir unsere Tore. Wir dürfen aber nicht nachlassen", weiß Schrepel.

Der heutige Gegner, die SpVgg Bayern Hof, rangiert momentan auf Platz neun. Nach einem holprigen Start nach dem Regionalligaabstieg liefen die Oberfranken sogar Gefahr, durchgereicht zu werden. Erst eine Serie von sieben Siegen in Folge zum Jahresende 2017 spülte die Mannschaft von Trainer Alexander Spindler wieder in ruhigere Gewässer. Prunkstück der Hofer Bayern ist die Torproduktion. 60 Einschläge im gegnerischen Gehäuse sind ein Topwert. Vor allem auf Tomas Petracek (20 Saisontore) müssen Christoph Hegenbart und seine Abwehrkollegen acht geben.

"Wir wissen um die Stärken des Gegners, kennen aber auch unsere Trümpfe. Wir werden an unserer Ausrichtung nichts ändern und wollen immer wieder Nadelstiche setzen. Ich hoffe, dass diese wie zuletzt auch sitzen", umschreibt Schrepel seine Herangehensweise. Erfreulich ist, dass es neben den Langzeitverletzten weiterhin nur Andreas Graml (Sprunggelenksprobleme) zu ersetzen gilt.

Wenn wir nicht unsere Leistung abrufen, interessiert das Ergebnis aus Holzkirchen sowieso niemand.Florian Schrepel, Trainer SpVgg SV Weiden

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