24.11.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Fußball Bayernliga Nord Ansbacher Offensive bremsen

Die Winterpause steht auch in der Bayernliga Nord vor der Tür. Bevor die Spieler der SpVgg SV Weiden aber die Füße hochlegen dürfen, hält der Spielplan ein schweres Stück Arbeit für die Wasserwerkelf bereit.

"Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen, da es vor allem auswärts so nicht weitergehen darf." Zitat: Stefan Fink, Trainer der SpVgg SV Weiden
von Sebastian SchellProfil

Am Samstag, 25. November, um 14 Uhr geht es bei der SpVgg Ansbach nicht nur darum, nochmals etwas für das nicht gerade üppig gefüllte Punktekonto zu tun. Die Mannschaft will sich auch für die zuletzt schwachen Auswärtsauftritte rehabilitieren. Denn zwei Wochen nach der 1:5-Niederlage beim Würzburger FV ist der Ärger bei Trainer Stefan Fink noch nicht verraucht: "Die Niederlage war hart und ich bin immer noch sauer. Uns muss klar sein, dass es so nicht geht. Mit dieser Einstellung werden wir nichts holen. Es war ja nicht das erste Mal, dass wir so abgewatscht wurden."

In der Tat kassierte die SpVgg SV zum bereits vierten Mal in dieser Spielzeit fünf Gegentore in einem Spiel. Mit 50 Einschlägen im eigenen Gehäuse hat die Weidener Defensive den nicht gerade beliebten Titel "schlechteste Abwehr der Bayernliga Nord" inne. Dabei glaubt Fink nicht, dass es am fehlenden Können seiner Akteure liegt: "Wir sind nicht schlechter als andere Teams. Es geht deshalb oft zu einfach gegen uns, weil wir unkonzentriert und nicht konstant genug sind. Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen, da es vor allem auswärts so nicht weitergehen darf."

Und somit wartet, nach dem Spielausfall in der Vorwoche gegen die DJK Ammerthal am letzten Spieltag dieses Jahres mit der SpVgg Ansbach ein richtiger Stresstest auf den Abwehrverbund der SpVgg SV. Der Namensvetter aus Mittelfranken stellt mit 50 Saisontoren die zweitbeste Offensive und mit Patrick Kroiß (17 Tore, 11 Vorlagen) den zweitbesten Scorer der Bayernliga Nord. Das Sorgenkind des Tabellensechsten ist die mit 36 Gegentoren ebenfalls löchrige Defensive. Trotzdem befindet sich die Mannschaft von Trainer Duane-Carl Collins auf dem besten Weg, das erklärte Saisonziel Mittelfeldplatz souverän zu erreichen.

"Wir wollen möglichst einen Punkt mit nach Hause nehmen, um vor den Relegationsrängen zu überwintern und ein gutes Gefühl mitzunehmen", legt Fink die Marschroute fest. Dabei spricht die Historie für die Max-Reger Städter. In der jüngsten Vergangenheit gab es keine Niederlage gegen die Ansbacher. Der 3:1-Hinspielsieg nährt zudem die Hoffnung, das Guthaben von 23 Zählern nochmals zu steigern und das Abrutschen auf Relegationsrang 14 zu verhindern.

Florian Rupprecht und Benjamin Werner sorgten mit ihren Treffern im August für den Sieg im Sparda-Bank-Stadion. Allerdings kann letzterer heute nicht mitwirken. Werner muss nach einem Meniskuseinriss ebenso passen wie Michael Busch, der wegen einer Grippe ausfällt. Dazu sind die Einsätze von Thomas Wildenauer (Bänderdehnung) und Florian Reich (krank) fraglich.

Es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen, da es vor allem auswärts so nicht weitergehen darf.Stefan Fink, Trainer der SpVgg SV Weiden
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