24.11.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Fußball Kreisklasse Ost Schlager in Schnaittenbach

Wenn das kein schlechtes Omen ist: Zwei der sieben Spiele in der Kreisklasse Ost wurden bereits am Freitag abgesagt. Die Partien FC Weiden-Ost II gegen SpVgg Pirk und SV Altenstadt/Voh. gegen SV Störnstein gehen erst im kommenden Jahr über die Bühne. Es wird am letzten Spieltag vor der Winterpause angesichts der Wetterprognosen wohl nicht bei diesen beiden Ausfällen bleiben. Sollte in Schnaittenbach gespielt werden können, dann steigt dort der Schlager schlechthin: Der TuS als Tabellenführer trifft auf seinen unmittelbaren Verfolger DJK Neustadt.

Die Schnaittenbacher hatten zuletzt viel Grund zum Jubeln. Im Spitzenspiel möchte die DJK Neustadt für lange Gesichter im TuS-Lager sorgen. Bild: . Schwarzmeier
von Ernst FrischholzProfil

TuS Schnaittenbach So. 14.00 DJK Neustadt

Ein dickes Lob geht von TuS-Trainer Turan Bafra an die Gäste aus Neustadt. Für Bafra sind die Neustädter das kompakteste und zweikampfstärkste Team der Liga, das ja noch kein Spiel verloren hat. "Es ist aber nicht so, dass wir vor Ehrfurcht in die Knie gehen, denn wir haben auch Argumente, dieses Spiel für uns zu entscheiden", betont Bafra. Zudem hat man die unglückliche Hinspielniederlage nicht vergessen. Positiv ist, dass die Sperre von Torjäger Bösl abgelaufen ist. Der Rangzweite aus der Kreisstadt reist mit breiter Brust zum Primus und will auf jeden Fall ungeschlagen bleiben. Das ist das primäre Ziel. "Wir sind gut drauf und vertrauen auf unsere Stärken", sagt DJK-Coach Bernd Häuber. Er könnte jedoch bei der heimstärksten Mannschaft der Liga mit einem Punkt leben. Häuber glaubt an seine Jungs und fährt voll Optimismus zum Spitzenspiel.

FSV Waldthurn So. 14.00 FC Luhe-Markt

Der FSV musste zwei Spielausfälle hinnehmen, will aber das Match Sonntag unbedingt spielen. Trainer Markus Dagner fordert das Team auf, sich im letzten Spiel nicht zu schonen, keinem Zweikampf aus dem Weg zu gehen und alles für ein positives Ergebnis auf dem Platz zu geben. Dies erwartet auch die Vorstandschaft, so Dagner. Nach dem Dämpfer gegen Schnaittenbach muss FC-Trainer Dalibor Ban sein Team wieder aufrichten, weil man sich da nicht gut verkauft hat. Aber der Gegner am Sonntag ist eine andere Kragenweite und da rechnet sich der FC durchaus was aus.

TSV Pleystein So. 14.00 SG Ehenfeld/Hi. II

Nach der Niederlage bei den Ostlern fiel der TSV von Platz drei auf vier zurück. Diesen dritten Platz möchte man sich wieder zurückholen und damit überwintern. Der Sieger des Spiels ist natürlich für TSV-Trainer Hans-Jürgen Mühling klar. Er spricht von einer mehr als erfolgreichen Runde bisher, die dem TSV niemand zugetraut hätte. Für die SG sieht es wohl so aus, dass sie sieglos in die Winterpause gehen wird. Um das zu ändern, scheint der Gastgeber eine Nummer zu groß zu sein. Für Trainer Martin Winkler und sein Team geht es nur darum, sich mit einer entsprechenden Leistung anständig zu verkaufen.

TSV Flossenbürg So. 14.00 SpVgg Vohenstrauß

Zum Abschluss eines erfolgreichen Jahres möchte TSV-Coach Mario Neuber drei Heimpunkte, um als bester Aufsteiger in die Pause zu gehen. Einsatzbereitschaft und Kampfgeist wie in Waldau (trotz Niederlage) wären eine Basis dafür. Von den Verletzten kommt keiner zurück und Fabian Kurz (Urlaub) fehlt noch dazu. Nur eine Niederlage aus den letzten neun Partien, so lautet die starke Bilanz der Vohenstraußer "Zweiten". Nach dem miserablen Saisonstart ist man wieder gut drauf und will weiter punkten. Zudem hat man mit dem ehemaligen Vohenstraußer Coach Neuber noch ein Hühnchen zu rupfen mit Blick auf die schmerzliche Niederlage im Hinspiel.

ASV Neustadt So. 14.00 SV Waldau

Der ASV sieht sich gegen den Dritten in der Außenseiterrolle. Sollte die Felix-Elf jedoch ins Rollen kommen wie in Halbzeit zwei im Hinspiel, so kann sie gegen Guber, Wolfrath und Co bestehen. Das Team von Trainer Pianka und Kapitän Norbert Kraft möchte seinen Fans einen guten Jahresabschluss bieten. Der SV mit Trainer Daniel Wolfrath stellt sich auf die Wünsche des Gastgebers gar nicht ein. Man hat sich nun Platz drei erspielt und den will man mit einem Sieg zementieren, dann den Winter über regenerieren und neu angreifen.

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