03.11.2017 - 21:30 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Fußball Kreisliga Nord Verfolgerduell am Wasserwerk

Der Tabellenzweite der Kreisliga Nord, SpVgg SV Weiden II (31), empfängt im Topmatch des 15. Spieltages den Viertplatzierten SV Plößberg (24). Mit einem Heimdreier möchten die Gastgeber an Spitzenreiter SV Grafenwöhr (35) dranbleiben.

Der SV Plößberg möchte im Verfolgerduell der Kreisliga Nord zu gerne den 3:2-Hinspielsieg gegen die SpVgg SV Weiden II (Szene) wiederholen. Da hat aber nicht nur der Weidener Stürmer Marco Kießling (blaues Trikot) etwas dagegen. Bild: gb
von Redaktion OnetzProfil

Der Tabellenführer, der mit dem zweimaligen Ausfall der Partie bei Anadoluspor eine ungewollte Pause einlegen musste, empfängt den Fünftplatzierten SC Kirchenthumbach (23). Der Tabellendritte FC Tremmersdorf (25) hat den Zehnten TSV Erbendorf (15) zu Gast. Schlusslicht DJK Irchenrieth (8) muss die Punkte gegen den Elften DJK Ebnath (15) unbedingt zu Hause belassen um den Abstand zum hinteren Mittelfeld nicht abreißen zu lassen. Im Stadtderby treffen die DJK Weiden (17) und der FC Weiden-Ost (20) aufeinander.

SV Neusorg Sa. 14.00 VfB Mantel

Nach der wetterbedingten Absage in Plößberg steht für die Gastgeber die wichtige Partie gegen Mantel an. Gerne möchte man sich für die Hinspielniederlage revanchieren und einen Heimsieg einfahren. Vor allem vor den Offensivqualitäten der Gäste ist man im Neusorger Lager gewarnt. Der Kader bleibt unverändert. "Es war ein gebrauchter Tag für meine Mannschaft", resümiert Gästecoach Tobias Heindl die verdiente Heimniederlage gegen Kemnath. Gegen zuletzt verbesserte Gastgeber erwartet er eine intensive Partie. Bis auf Fabian Magerl, dessen Einsatz gefährdet ist, kann er aus dem Vollen schöpfen.

DJK Irchenrieth So. 14.00 DJK Ebnath

"Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und sind zum Siegen verdammt", so die Worte des Irchenriether Abteilungsleiters Jimmy Hartwig. Die Spielabsage bei Weiden-Ost verschaffte den Gastgebern, bei denen Langzeitverletzte und erkrankte Spieler die derzeitige Situation verschärfen, eine unvorhergesehene Verschnaufpause. Nun gilt es, die Kräfte zu bündeln. Nach zwei verlorenen Partien befinden sich die Gäste erneut im Tabellenkeller. Nun geht es zum Schlusslicht, bei dem bestimmt keine Geschenke verteilt werden. Die Sebald-Truppe muss im Abwehrbereich unbedingt solider Fußball spielen, um nicht ständig "dummen" Gegentoren hinterher rennen zu müssen. Ob die angeschlagenen Küffner, Schinner und Hoffmann auflaufen können, wird sich kurzfristig entscheiden.

SpVgg SV Weiden II So. 14.00 SV Plößberg

Die junge Wasserwerkelf hat den Verfolger und Tabellenvierten aus Plößberg zu Gast. Ungern erinnern sich Trainer Rainer Fachtan und sein Team an die Hinspielniederlage. Nun gilt es, die Punkte zu Hause zu lassen, wofür eine konzentrierte Leistung erforderlich ist. Die zuletzt überzeugenden Abwehrleistungen und die weiterhin beste Angriffsreihe der Liga stimmen optimistisch. Verletzt fehlen Patryk Bytomski und Andreas Müller. "Wir brauchen einen Sahnetag, um zu punkten", sagt Gästecoach Harald Walbert und erinnert sich gerne an das Hinspiel. "Um Zählbares mitzunehmen, müssen wir an diese Leistung anknüpfen." Lalenko und der beruflich verhinderte Freundl werden fehlen.

FC Tremmersdorf So. 14.00 TSV Erbendorf

Spielertrainer Schäffler und seine Elf freuen sich über den Derbysieg in Kirchenthumbach. "Den kommenden Gegner dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen", appelliert er an sein Team. "Das Hinspiel allein sollte Warnung genug sein." Die Personalsituation bessert sich, da Dippl wieder spielberechtigt ist. Scherl und Tauber fallen weiterhin aus. "Wir mussten einige wichtige Spieler ersetzen, weshalb ich mit dem gerechten Ergebnis zufrieden bin", sagte Gästecoach Stefan Rupprecht nach dem Remis gegen die DJK Weiden. "Unser nächster Gegner ist aufgrund starker Leistungen nicht umsonst in der Spitzengruppe dabei. Mit einem Teilerfolg wäre ich zufrieden."

DJK Weiden So. 14.00 FC Weiden-Ost

"Der Punkt war wichtig, um Erbendorf weiter auf Abstand zu halten", berichtet DJK-Coach Matthias Müller nach dem Remis in Erbendorf. "Wir sind zwar Außenseiter", sagt er vor dem Stadtderby, "werden aber alles versuchen, um die Partie nicht mit leeren Händen zu beenden." Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Nach dem Spielausfall am letzten Wochenende fordert Trainer Peter Kämpf sein Team auf, sofort wieder in die Spur zu finden. "Unser Gegner spielt eine bessere Saison als dies ihm viele zugetraut haben. Wie in den bisherigen Derbys erwarte ich wieder eine enge Partie. Personell können wir aus dem Vollen schöpfen und sind heiß auf drei Punkte."

SVSW Kemnath So. 14.00 SV Anadoluspor

Von einem verdienten Sieg in Mantel und einer überzeugenden ersten Halbzeit berichtet Spielertrainer Christian Ferstl. "Bis auf zwei Ausnahmen sind wir defensiv richtig gut gestanden", lobt er sein Team und spricht von einer wichtigen Partie gegen Anadoluspor, um den Abstand nach hinten zu vergrößern. Weiter defensiv gut stehen, schnell nach vorne spielen und die Torchancen besser nutzen, lautet die Zielvorgabe. Reichenberger und Mesert stehen nicht zur Verfügung. Nachdem Chousein Chousein sein Traineramt niedergelegt hat, sind die Gäste auf der Suche nach einem Nachfolger. Kapitän Oumit Chousein und Sportlicher Leiter Fatih Karabiber sind ebenfalls nicht mehr für Anadoluspor tätig. Seit Saisonbeginn musste Chousein durchgängig wegen vieler Urlauber und Verletzte mit großen Personalsorgen leben. Im Training waren maximal fünf Spieler. Das reicht für den Verbleib in der Kreisliga nicht aus.

SV Grafenwöhr So. 14.00 SC K'thumbach

"Nach der doppelten Zwangspause kommt mit Kirchenthumbach ein unbequemer Gegner, der schwer zu besiegen sein wird. Wir möchten mit einem Dreier unsere Tabellenführung aber festigen", motiviert SV-Coach Roland Lang sein Team, dem die Verletzten Winkler, Kaya und Schmid nicht zur Verfügung stehen. "Die Derbyniederlage gegen Tremmersdorf war unnötig, auch wenn das Ergebnis etwas anderes vermuten lässt", resümiert Spielertrainer Daniel Klempau die Partie. "Wir hatten mehr Spielanteile, sind aber wieder einmal an unserer Chancenverwertung gescheitert. Beim Spitzenreiter möchten wir eine gute Leistung abliefern. Vielleicht können wir wieder einmal überraschen." Bis auf Patrick Eckert und Lukas Retsch sind alle Mann an Bord.

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