Fußball
SV Störnstein flößt keine Furcht ein

Stürmer Daniel Bäumler steht wieder im Eslarner Kader und könnte gegen den SV Störnstein für Tore sorgen. Bild: af
Sport
Weiden in der Oberpfalz
19.05.2017
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Meisterfrage entschieden, im Tabellenkeller alle Entscheidungen gefallen: Den großen Nervenkitzel kann die Kreisklasse Ost zum Saisonausklang nicht mehr bieten. Einzig und allein der Kampf um die Vizemeisterschaft hält die Spannung hoch. Wer macht das Rennen? Viel spricht für den TSV Eslarn (49 Punkte), aber der SV Waldau (48) und der SV Kohlberg (46) haben noch Außenseiterchancen.

TSV Eslarn So. 15.00 SV Störnstein

Endlich hat der TSV Eslarn beim 6:0-Kantersieg in Pirk aus seinen regelmäßig vielen Chancen Kapital geschlagen. Trainer Fabian Dimper hat der unbedingte Siegeswille seiner Mannschaft gefallen. Und genau den muss sein Team auch am Sonntag zeigen, dann steht der Relegationsteilnahme nichts im Wege. Daniel Bäumler steht vor der Rückkehr in den Kader. Am liebsten würde der SV Störnstein den Mantel des Schweigens über seine deprimierende Auswärtsbilanz legen. Kein Sieg, nur ein kümmerliches Remis, aber elf Niederlagen stehen auf fremden Plätzen zu Buche. Kaum vorstellbar, dass zum Saisonausklang ausgerechnet beim designierten Vizemeister Eslarn ein Überraschungscoup gelingt. Der langjährige Kapitän Sebastian Schell trägt zum letzten Mal das Störnsteiner Trikot, da er als Trainer zum TSV Püchersreuth wechselt.

SV Kohlberg So. 15.00 SpVgg Pirk

Der SV Kohlberg will nicht mehr so recht an seine Minichance glauben. Der TSV Eslarn und SV Waldau werden sich keine Blöße geben, glaubt Trainer Achim Beck. "Wir wollen ohne Stress und Druck Fußballspielen", sagt der Coach. Im Vordergrund steht, sich mit einem "super Spiel" bei den Fans für die treue Unterstützung während der Saison zu bedanken. Nach der 0:6-Pleite gegen Eslarn will die SpVgg Pirk nicht nochmals so eine Abfuhr erleben. Spielertrainer Stefan Kleber fordert seine Mannen auf, sich noch einmal aufzuraffen und Gegenwehr zu leisten. Ein versöhnlicher Saisonausklang soll nicht leichtfertig weggeschenkt werden.

DJK Neukirchen/Chr. So. 15.00 SV Waldau

Die DJK Neukirchen/Chr. will mit der gleichen Ernsthaftigkeit in das vorerst letzte Kreisklassenspiel gehen wie bereits die Partien zuvor. "Meine Spieler lassen sich nicht hängen", berichtet Trainer Thomas Wittmann und betont: "Der Bessere soll am Sonntag gewinnen." Diese Eigenschaft beanspruchen natürlich die Gäste für sich. Co-Trainer Norbert Bauer weiß, dass in der Vergangenheit die Spiele in Neukirchen immer schwierig waren für den SV Waldau. Um bei einem Eslarner Ausrutscher Gewehr bei Fuß zu stehen, muss aber ein Dreier her. "Wir schielen immer noch auf Platz zwei", gibt Bauer zu.

FC Weiden-Ost II So. 15.00 TSV Pleystein

Ost-Trainer Martin Oppitz spricht vor dem Saisonfinale Klartext. "Unser Abschneiden ist enttäuschend", sagt er. "Auch wenn die Umstände nach der Winterpause nicht die besten waren, kann das keine Entschuldigung für die wenigen gesammelten Punkte sein." Zwar besteht mit einem Sieg über Pleystein die Möglichkeit, eventuell noch auf Platz sieben vorzurücken - das macht das Kraut aber auch nicht fett. Positiv ist, dass Torjäger Daniel Heisig wieder einsetzbar ist. Der TV Pleystein leckt seine Wunden. Nach zuletzt drei Niederlagen muss die Mannschaft in die Saisonverlängerung. "Das Spiel in Weiden dient zur Vorbereitung auf die Relegation", sagt Trainer Hans-Jürgen Mühling. Die Moral in der Truppe ist gut, die Personallage weniger. Toni Stahl und Manuel Janker fallen verletzt aus, Christian Windirsch ist immer noch gesperrt.

FSV Waldthurn So. 15.00 FC Luhe-Markt

Motivierte Spieler und dreimal in Folge die gleiche Startaufstellung - das waren laut FSV-Trainer Markus Dagner die Gründe, wieso sich die Mannschaft aus dem Tabellenkeller befreit hat. Das Minimalziel Klassenerhalt wurde erreicht. Gegen Luhe-Markt will sich der FSV noch einmal von seiner guten Seite zeigen und einen Dreier einfahren. Erst 0:4 beim SV Anadoluspor, dann 1:4 gegen den SV Altenstadt/Voh. - der FC Luhe-Markt ist zuletzt zweimal sauber unter die Räder gekommen. Die Mannschaft sollte den Saisonausklang nicht vollends in den Sand setzen.

SV Altenstadt/Voh. So. 15.00 SpVgg Vohenstrauß II

Das Beste zuletzt - auch wenn das Stadtderby auf die Tabelle keinen wesentlichen Einfluss mehr hat, werden beide Mannschaften hochmotiviert zu Werke gehen. Das Duell beider Vereine ist immer noch Prestigesache. Der SV Altenstadt/Voh. will sich mit einem Heimsieg von seinen "fantastischen Fans" verabschieden. Allerdings fehlen Felix Federl und Marcel Schmidt. Die SpVgg-Reserve musste sich zuletzt herbe Kritik gefallen lassen. Beim 1:4 gegen den SV Anadoluspor zeigte sie in der zweiten Halbzeit eine fast schon lustlose Vorstellung. Im Derby ist Wiedergutmachung angesagt.

SV Anadoluspor So. 15.00 SV Altenstadt/WN

Meister gegen Absteiger - bei so einer Konstellation ist die Favoritenrolle klar verteilt. Die jeder Hoffnung auf den Ligaerhalt beraubten Gäste müssen sich zusammenreißen, um nicht unter die Räder zu kommen. Möglicherweise lässt es aber der Kreisligaaufsteiger nach getaner Arbeit auch etwas ruhiger angehen.
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