28.02.2017 - 14:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Hamm Baskets scheitern am Regionalligisten Treuchtlingen: So was von knapp

Die Hamm Baskets haben einen guten Tag erwischt. Die Pokal-Sensation gegen einen Regionalligisten ist zum Greifen nahe. Aber die Verlängerung bringt die Entscheidung gegen die Weidener.

Die Hamm Baskets, wie hier Patrik Bortel (links), kämpften um jeden Ball. Es reichte aber am Ende nicht für einen Sieg. Die Weidener verloren in der Verlängerung gegen den Regionalligisten aus Treuchtlingen. Bild: Eger
von Autor PTAProfil

Ganz knapp verpassten die Hamm Baskets Weiden in der Mehrzweckhalle eine faustdicke Überraschung. Mit 95:98 nach Verlängerung mussten sich die Schützlinge von Trainer Marco Campitelli unglücklich dem Regionalligaspitzenteam Vfl Baskets Treuchtlingen geschlagen geben und schieden damit im Viertelfinale des Bayernpokals aus.

"Das war ein ganz starker Auftritt der Jungs", lobte Campitelli sein Team nach der Begegnung gegen den Zweiten der 1. Regionalliga Südost, der sich sehr schwer tat mit den Gastgebern. "Wir wussten schon, dass wir auf einen starken Gegner treffen würden", fand auch VfL-Trainer Stefan Harlander anerkennende Worte nach einem Spiel, das über 45 Minuten ausgeglichen war.

"Letztlich haben unsere Personalprobleme und am Ende die Foul-Belastung den Unterschied gemacht", sagte Campitelli, der neben dem noch immer erkrankten Vladimir Krysl auf Sven Andrae und Franislav Cavar verzichten musste. Wenigstens konnten die angeschlagenen Sergey Hacksteder und Daniel Waldhauser auflaufen, die bis zu ihrem foulbedingten Ausscheiden kurz vor der Verlängerung vor allem unter dem Korb gut dagegenhielten.

So hielt Weiden das Spiel beständig offen und lag während der gesamten Partie immer leicht in Führung. Zur Halbzeit führten die Hamm Baskets mit 43:42. Auch in der zweiten Spielhälfte ließ Weiden, angefeuert von den treuen Fans, nicht nach und zwang Treuchtlingen immer wieder zu schlechten Wurfsituationen. Vor allem mit der Zonenverteidigung der Gastgeber kam der Favorit nicht zurecht. Dadurch kamen die Mittelfranken nie richtig ins Spiel und das Spiel stand bis kurz vor Schluss auf des Messers Schneide. "Leider erhielten dann Daniel und Sergey ihr fünftes Foul und mussten runter", erklärte Campitelli die Vorentscheidung. Ohne die beiden Routiniers konnten die Weidener Basketballer in der Verlängerung nicht mehr gegenhalten und mussten sich knapp mit 95:98 geschlagen geben.

"Wir hätten es auch verdient gehabt. Am Ende hat vielleicht ein wenig die Kraft und auch die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung zu unseren Gunsten gefehlt", zog Weidens Trainer ein positives Fazit.

 

 

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