24.01.2017 - 02:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kegeln Weidener können doch noch siegen

Der SKC Gut Holz SpVgg Weiden hat die Talfahrt in der 2. Kegler-Bundesliga gestoppt und mit einem 5:3-Sieg gegen den ESV Schweinfurt zwei ganz wichtige Punkte eingefahren. Da die direkten Verfolger Fürth und Lorsch Federn lassen mussten, konnten sich die Weidener zumindest ein wenig aus der Gefahrenzone in Richtung Tabellenmittelfeld absetzen.

von Norbert DietlProfil

Nach sechs Niederlagen in Folge haben die Weidener Zweitligakegler endlich wieder einen Sieg eingefahren. In einer bis zuletzt recht offenen Begegnung setzten sie sich schlussendlich verdientermaßen gegen die "Eisenbahner" aus Schweinfurt durch. Während Weiden im Vergleich zum letzten Spieltag auf zwei Positionen Veränderungen vornahm, für Stefan Schmucker und Gert Erben spielten Thomas Immer und Stefan Heitzer, traten die Gäste aus dem Frankenland auf drei Positionen verändert in Weiden an. Nach seinem Saisondebüt in der 2. Liga vertrauten die Hausherren auch diesmal auf Jonas Urban und schickten den gleich zu Beginn gegen Manuel Büttner ins Gefecht. Urban rechtfertigte seinen Einsatz mit einem glatten 3:1-Sieg (567:551). Schwerer tat sich sein Mannschaftskamerad Markus Schadnerl, der ausgezeichnete 603 ablieferte, gegen den Tagesbesten Markus Krug aber mit 1:3 (603:612) scheiterte. Mit 1:1 und einem Weidener Vorsprung von sieben Zählern ging es in den Mitteldurchgang. Und hier das gleiche Spiel. Manuel Donhauser wehrte sich tapfer seiner Haut und trotzte Christian Rennert, der beim Schweinfurter Heimsieg über Amberg überragende 649 Holz spielte, ein 2:2-Unentschieden ab. Da Rennert aber mit 581:572 Holz die Nase vorne hatte, ging dieser Mannschaftspunkt an die Gäste. Thomas Immer zeigte vor dem an Nummer zehn der Top-Ten-Liste geführten Christoph Parente aber keinerlei Respekt und glich mit einem 3:1-Sieg (569:529) auf 2:2 aus. Bei nun schon 38 Holz Vorsprung sah es für die Hausherren vor dem Schlussdurchgang also nicht einmal so schlecht aus. Und auch der Schlussdurchgang endete unentschieden. Michael Gesierich gab mit 1,5:2,5 (546:565) an Roland Peter den Mannschaftspunkt ab. Stefan Heitzer steigerte sich gegen Daniel Eberlein von Bahn zu Bahn und gewann seinerseits mit 3:1 567:554). Damit war der Bann gebrochen. Bei einem 3:3-Endstand gingen angesichts eines Vorsprungs von 32 Kegelpunkten zwei weitere Mannschaftspunkte an die Gastgeber, die sich so auch für die Hinrundenniederlage revanchierten.

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