16.03.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kegeln Weidener Zweitligakegler mit dem Rücken zur Wand

Im letzten Auswärtsspiel der laufenden Zweitligasaison sind die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (15.15 Uhr) bei Rot-Weiß Hirschau zu Gast. Während die Kaolinstädter nach Rang zwei in der vorigen Saison heuer als Tabellendritter abschließen werden, stecken die Gäste aus der Max-Reger-Stadt als Drittletzter in der Tabelle im Abstiegskampf.

von Norbert DietlProfil

Auf Unterstützung durch die Hirschauer sollte sich die Weiden eher nicht verlassen. In der Saison 2015/16 machten die Weidener den "Kaolinern" in Sachen Bundesligaaufstieg einen dicken Strich durch die Rechnung. Hirschau unterlag am vorletzten Spieltag in Weiden mit 2:6 und musste sich trotz eines dann folgenden Heimsieges über den ESV Schweinfurt dem FSV Erlangen-Bruck geschlagen geben. Die Universitätsstädter zogen über die Aufstiegsrunde in die 1. Bundesliga ein.

So gesehen haben die Hirschauer mit dem SKC aus Weiden also noch eine Rechnung offen. Und dass heuer mit ihnen nicht gut Kirschen essen ist, das zeigten sie bereits in der Hinrunde, als man in der Weidener Mehrzweckhalle einen glatten 6:2-Sieg hinlegte und dabei überragende 3602 Holz spielte. Auf eigener Bahn hat Hirschau in der laufenden Saison nur ein Spiel abgegeben. Gegen den Vizemeister Bamberg II gab es eine 3:5-Niederlage. Schweinfurt holte beim 4:4 noch ein Unentschieden, ansonsten blieben die Punkte immer im Hirschauer Sportpark. Selbst der bereits als Meister feststehende FEB Amberg kam in Hirschau um eine Niederlage nicht herum.

Was nun die Chancen der Weidener SKC-Kegler auf den Klassenerhalt anbelangt, so sind diese zwar noch realistisch. Es könnte aber ganz eng werden. Sollte FEB Amberg nicht über die Aufstiegsspiele den Sprung in die 1. Bundesliga schaffen, dann wird es, da Erlangen aus der 1. in die 2. Liga absteigt, drei Zweitligaabsteiger geben. Und Weiden steht derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz.

Für die Kegler vom Wasserwerk also Grund genug, sich in Hirschau voll reinzuhängen und das vielleicht Unmögliche möglich zu machen. Markus Schanderl, Thomas Immer, Michael Gesierich, Stefan Heitzer, Thomas Schmidt, Manuel Donhauser und als Ersatzmann Manfered Thorenz bilden das Aufgebot.

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.